Faustrecht der Großstadt (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-07-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (211 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mark Dixon ist New Yorker Detektiv, und seine Methoden gelten selbst unter Kollegen als zu rau. Sein Hass auf Kriminelle kennt kaum Grenzen, was ihn bei der Jagd nach einem Mörder in eine gefährliche Lage bringt: In der Auseinandersetzung mit einem Verdächtigen verschuldet er den Tod eines Unbeteiligten. Von diesem Moment an lebt Dixon mit dem Widerspruch, als Ermittler auftreten zu müssen, während er zugleich seine eigene Tat verschleiert. Parallel dazu läuft die Suche nach dem eigentlich gesuchten Mörder weiter, die Dixon schließlich zum Abschluss bringt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1950 und wurde von Otto Preminger inszeniert. Zur Besetzung gehören Dana Andrews, Gene Tierney, Bert Freed und Gary Merrill. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm aus dem Bereich Krimi, Drama und Thriller.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriminalfilm, Drama und Thriller zeigt sich bereits in der Anlage der Handlung: Es geht nicht um die einfache Aufklärung eines Verbrechens, sondern um die moralische Zerreißprobe einer Figur, die selbst zum Täter wird, während sie offiziell Täter jagt. Diese Doppelrolle des Ermittlers, der sein eigenes Fehlverhalten vertuschen muss, während er nach außen Recht durchsetzt, verleiht der Geschichte ihre dramatische Spannung. Dass die Handlung um einen einzelnen, moralisch belasteten Protagonisten kreist statt um ein ganzes Ensemble, deutet auf eine psychologisch angelegte Erzählweise hin, die den inneren Konflikt stärker gewichtet als reine Krimihandlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden oberen Bereich, ohne dass sich daraus eine breite, aktuelle Rezeption ableiten ließe. Seit der Entstehung 1950 sind über sieben Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die Frühzeit des amerikanischen Kriminalfilms der Nachkriegszeit einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählform, die Recht und Unrecht nicht klar trennt, sondern in einer einzelnen Figur zusammenführt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dana Andrews als Det. Sgt. Mark Dixon
- Gene Tierney als Morgan Taylor
- Bert Freed als Det. Sgt. Paul Klein
- Gary Merrill als Tommy Scalise
- Karl Malden als Det. Lt. Thomas
- Tom Tully als Jiggs Taylor
- Ruth Donnelly als Martha
- Craig Stevens als Ken Paine
- Fred Aldrich als Detective at Staff Meeting (uncredited)
- Tom Coleman als Detective at Staff Meeting (uncredited)
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Verfügbarkeit
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