Anatomie eines Mordes (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 160 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (1.216 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Leutnant Manion hat den Mann getötet, der seine Frau Laura vergewaltigt hat. Auf diese Tat steht die Todesstrafe, und die Beweislage spricht gegen ihn. Rechtsanwalt Dr. Biegler übernimmt die Verteidigung und findet einen Mandanten vor, dessen Beteiligung am Tathergang kaum zu bestreiten ist. Auch Laura gerät bald ins Zwielicht, denn ihr Vergewaltiger galt als ehrenwerter Mann, und die Frage, ob ihre Aussage den Tatsachen entspricht, wird im Verfahren zur Waffe. Biegler sieht nur einen Weg: Er muss die Unzurechnungsfähigkeit seines Mandanten beweisen. Gegen eine Welle erdrückender Indizien kämpft er sich voran, bis sich im letzten Moment ein neuer Kronzeuge findet, der den Vergewaltiger schwer belastet. Ob das genügt, muss sein Schlussplädoyer zeigen.
Entstehungsgeschichte
Otto Preminger inszenierte den Film, der 1959 herauskam. Die Besetzung führt James Stewart, Lee Remick, Ben Gazzara und Arthur O'Connell auf. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Mystery greifen ineinander, und die Motive benennen die Reibungsflächen: Vergewaltigung, Ehebruch, Eifersucht, dazu Michigan als Schauplatz und die Figur des Richters. Es handelt sich zudem um eine Romanverfilmung. Der Aufbau ist der eines Prozesses, in dem nicht die Tat strittig ist, sondern ihre Deutung. Das Mystery-Element liegt darin, dass die Erzählung dem Publikum die Wahrheit über die Vorgeschichte vorenthält und nur gelten lässt, was im Gerichtssaal gesagt wird. Der Stoff berührt schwere Gewalt gegen eine Frau; er behandelt sie nicht als Nebensache, sondern als den Punkt, an dem das Verfahren die Betroffene selbst unter Verdacht stellt.
Einordnung & Wirkung
67 Jahre nach der Veröffentlichung steht die Bewertung bei 7,8 von 10 aus über tausend Stimmen. Für einen Film dieses Alters ist das ein deutlich positiver Wert, getragen von einer überschaubaren, aber einheitlich urteilenden Zahl an Stimmen. Im Gerichtsfilm gehört er zu den Vertretern, die den Saal selbst zum Schauplatz machen und die Spannung aus Befragung und Beweisführung ziehen statt aus der Tat.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Stewart als Paul "Pauly" Biegler
- Lee Remick als Laura Manion
- Ben Gazzara als Lieutenant Frederick "Manny" Manion
- Arthur O'Connell als Parnell Emmett "Parn" McCarthy
- Eve Arden als Maida Rutledge
- Kathryn Grant als Mary Pilant
- George C. Scott als AAG Claude Dancer
- Orson Bean als Dr. Matthew Smith
- Russ Brown als Deputy Sheriff George Lemon
- Murray Hamilton als Alphonse "Al" Paquette
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Verfügbarkeit
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