Brick (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rian Johnson |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 475.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.427 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einer südkalifornischen Highschool lebt Brendan Frye als Außenseiter, und das aus eigenem Entschluss. Als seine Ex-Freundin Emily eines Tages auf mysteriöse Weise verschwindet, beginnt er, auf eigene Faust zu suchen.
Dabei seziert er das Cliquensystem der Schule wie ein Ermittler ein Milieu. Er wird von betörenden Mitschülerinnen hintergangen, bekommt es mit einem brutalen Schläger zu tun und landet schließlich beim Drogenbaron Pin. Unterordnen will sich der Einzelkämpfer keinem von ihnen. Er sucht weiter, bis er der grausamen Wahrheit gegenübersteht.
Entstehungsgeschichte
Rian Johnson führte Regie; der Film erschien 2006. Joseph Gordon-Levitt spielt Brendan, weiter besetzt sind Nora Zehetner, Matt O'Leary und Noah Fleiss. Die Altersfreigabe wurde bei zwölf Jahren festgelegt.
Hinter den Kulissen
Drama, Mystery und Krimi kommen zusammen, und die eigentliche Idee liegt darin, wo diese drei angesiedelt werden. Der Fall, die Verhöre, die Hierarchie der Verdächtigen — all das gehört üblicherweise in die Erwachsenenwelt, hier aber spielt es sich auf einem Schulgelände ab. Die Cliquen übernehmen die Rolle von Milieus, der Drogenbaron die des Hintermanns.
Dass die Hauptfigur schon vor dem Verschwinden allein steht, ist für diese Bauweise nötig. Wer keiner Gruppe angehört, kann zwischen allen Gruppen ermitteln, hat aber auch keinen Rückhalt, wenn es gefährlich wird. Die Ankündigung, dass am Ende eine grausame Wahrheit steht, macht früh klar, dass die Suche nicht in eine Erleichterung mündet.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 6,8 von 10, ein Wert deutlich über der Mitte. Bei einer Konstruktion, die sich einer eigenwilligen Verbindung von Schulalltag und Kriminalfall verschreibt, ist das bemerkenswert: Solche Formexperimente teilen ihr Publikum sonst häufiger. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Krimis, die weniger vom Verbrechen selbst lebt als von der Sprache und den Regeln der Welt, in der ermittelt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joseph Gordon-Levitt als Brendan Frye
- Nora Zehetner als Laura Dannon
- Matt O'Leary als The Brain
- Noah Fleiss als Tugger
- Lukas Haas als The Pin
- Meagan Good als Kara
- Emilie de Ravin als Emily Kostich
- Noah Segan als Dode
- Brian J. White als Brad Bramish
- Richard Roundtree als Assistant V.P. Trueman
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Verfügbarkeit
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