Buena Vista Social Club (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wim Wenders |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-06-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (384 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1996 nimmt der amerikanische Komponist Ry Cooder in Havanna mit kubanischen Musikern ein Album auf, das den Namen Buena Vista Social Club trägt. Wim Wenders lässt sich von der Begeisterung um das Projekt anstecken und begleitet seinen Freund mit einem kleinen Filmteam nach Kuba.
Was dabei entsteht, ist ein Musikfilm, der den Soneros und ihrer Musik gewidmet ist und ihnen ein filmisches Denkmal setzen will. Im Mittelpunkt steht weniger eine Handlung als die Begegnung mit Menschen, deren Leben eng mit ihrer Musik verbunden ist.
Entstehungsgeschichte
Wim Wenders führte Regie bei diesem Dokumentarfilm von 1999. Vor der Kamera sind unter anderem Compay Segundo, Eliades Ochoa, Ry Cooder und Joachim Cooder zu sehen. Die Zusammensetzung macht deutlich, worum es geht: kubanische Musiker und ihr amerikanischer Partner treffen aufeinander, und der Film zeigt sie als das, was sie sind, statt Rollen zu besetzen. Bereits ab 6 Jahren ist der Film freigegeben, er steht also auch jüngeren Zuschauern offen.
Hinter den Kulissen
Dokumentarfilm und Musik bilden eine naheliegende Verbindung. Der Film erfindet keine Geschichte, sondern begleitet eine reale Zusammenarbeit, und die Musik ist dabei nicht Untermalung, sondern eigentlicher Gegenstand. Kuba und insbesondere Havanna geben den Rahmen vor, und die Stadt ist mehr als bloße Kulisse, weil die Musik aus ihr hervorgeht.
Die Anlage ist bemerkenswert schlicht. Ein kleines Filmteam begleitet einen Freund bei einem musikalischen Vorhaben, und diese Arbeitsweise legt einen unmittelbaren, persönlichen Blick nahe. Der Blick richtet sich auf die Musiker selbst, auf ihr Spiel und ihre Stadt. Zugleich schwingt eine kulturelle Begegnung mit, denn ein amerikanischer Komponist arbeitet in Havanna mit kubanischen Künstlern zusammen, und der Film hält diesen Austausch fest. So wird die Dokumentation zu einem Porträt einer Musiktradition und der Menschen, die sie tragen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 zeigt eine sehr positive Aufnahme. Einige hundert Stimmen stützen dieses Ergebnis, eine überschaubare, aber aussagekräftige Basis. Seit dem Erscheinen sind 27 Jahre vergangen.
Im Bereich des Musikdokumentarfilms nimmt er eine eigene Stellung ein, weil er nicht auf Stars oder Konzertspektakel setzt, sondern auf Musiker und ihre Tradition.
Bilder








Besetzung & Stab
- Compay Segundo als Self
- Eliades Ochoa als Self
- Ry Cooder als Self
- Joachim Cooder als Self
- Ibrahim Ferrer als Self
- Omara Portuondo als Self
- Rubén González als Self
- Orlando 'Cachaíto' López als Self
- Amadito Valdés als Self
- Manuel 'Guajiro' Mirabal als Self
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Verfügbarkeit
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