Der Himmel über Berlin (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wim Wenders |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.548.590 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (1.537 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Damiel und Cassiel sind Engel und Beobachter der Welt, vor allem in Berlin. Sie hören zu, sie sehen alles, aber eingreifen können sie nicht, und zu erkennen geben dürfen sie sich ebenso wenig. Was ihnen bleibt, ist die Möglichkeit, den Menschen neuen Lebensmut einzuflößen — eine Zuwendung, von der niemand weiß, woher sie kommt. Für Damiel wird der Wunsch, am Leben der Sterblichen wirklich teilzuhaben, mit der Zeit so groß, dass er dafür seine Unsterblichkeit aufzugeben bereit ist. Mit einer antiken Ritterrüstung als Startkapital wird er in die Welt hineingeworfen. In einer Trapezkünstlerin, die sich scheinbar von der Erdschwere löst, findet er seinen Gegenpart.
Entstehungsgeschichte
Wim Wenders inszenierte den Film, der 1987 herauskam. Bruno Ganz und Otto Sander sind die beiden Beobachter, Solveig Dommartin steht ihnen gegenüber, dazu kommt Curt Bois. Die Freigabe wurde ab sechs Jahren erteilt — ein Hinweis darauf, dass hier nichts erschrecken, sondern etwas erzählt werden soll.
Hinter den Kulissen
Drama, Fantasy und Liebesfilm greifen ineinander, ohne dass eines der drei dominiert. Das Fantastische ist keine Ausnahme von der Wirklichkeit, sondern die Bedingung, unter der sie überhaupt betrachtet werden kann: Wer nicht eingreifen darf, sieht genauer hin. Aus dieser Beobachterposition entsteht eine Erzählform, die weniger auf Ereignisse setzt als auf Wahrnehmung. Der Verzicht auf Unsterblichkeit kehrt die übliche Richtung solcher Geschichten um — nicht ein Mensch strebt nach oben, sondern ein Engel nach unten, und das Gewöhnliche wird dadurch zum Begehrenswerten. Dass ihm ausgerechnet eine Trapezkünstlerin gegenübersteht, jemand, der die Schwerkraft scheinbar aufhebt, ist eine genaue Spiegelung dieser Bewegung.
Einordnung & Wirkung
Aus einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich ergibt sich eine Bewertung von 7,8 von 10. Das ist ein hoher Wert, der bei einer Erzählung dieser Bauart Zustimmung von einem Publikum beschreibt, das sich bewusst darauf einlässt. 39 Jahre nach dem Erscheinen steht dieses Urteil fest.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruno Ganz als Damiel
- Solveig Dommartin als Marion
- Otto Sander als Cassiel
- Curt Bois als Homer
- Peter Falk als The Filmstar
- Hans Martin Stier als The Dying Man
- Elmar Wilms als A Sad Man
- Sigurd Rachman als The Suicide
- Beatrice Manowski als Young Prostitute
- Bruno Rosaz als The Clown
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Verfügbarkeit
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