Camp - Tödliche Ferien (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alberto Marini |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (201 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bevor die ersten Schüler in einem spanischen Ferienlager eintreffen, kümmern sich drei Amerikaner und ein Einheimischer um die letzten Vorbereitungen. Schon vor Beginn der eigentlichen Ferienzeit macht sich Unbehagen breit: Im hauseigenen Streichelzoo verhält sich ein Hund zunehmend aggressiv und verletzt andere Tiere. Will, der mit Tieren aufgewachsen ist und sich Mut zuschreibt, wagt sich in den Käfig des vermeintlich tollwütigen Tieres – und wird gebissen. Der Biss selbst erweist sich jedoch als Nebensache gegenüber dem, was danach geschieht. Nacheinander verwandeln sich die Freunde in unkontrollierbare, aggressive Wesen, die sich gegen die übrigen Anwesenden wenden. Die Verwandlung hält jeweils nur kurz an – wer eben noch wie eine Furie durchs Camp gejagt ist, findet sich kurz darauf verstört und orientierungslos wieder. Woher dieser Zustand rührt, bleibt lange offen.
Entstehungsgeschichte
„Camp – Tödliche Ferien“ (Originaltitel „Summer Camp“) entstand 2016 unter der Regie von Alberto Marini. Die Besetzung umfasst Maiara Walsh, Diego Boneta, Jocelin Donahue und Andrés Velencoso. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet klassische Horrorelemente mit einer Prämisse, die eher an Infektionsfilme erinnert als an übernatürliche Verwandlungen: Ein Tierbiss als Auslöser, kurzzeitige, unkontrollierbare Verwandlungen und die Ungewissheit über die Ursache erzeugen ein Spannungsfeld zwischen Zombie- und Besessenheitsmotiven. Dass die internationale Besetzung auf ein spanisches Ferienlager trifft, deutet auf einen Kontrast zwischen vertrauter Gruppendynamik und einer fremden Umgebung hin, in der die Kontrolle über die Situation zunehmend verloren geht. Die Konzentration auf eine kleine Gruppe von Vorbereitungspersonal statt auf die eigentlichen Feriengäste verschiebt den Fokus auf das Innenleben und die Beziehungen der Betroffenen selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Horrorgenre an Zuspruch findet. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einordnung etwas Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Horrorgenres reiht sich der Titel in eine Reihe von Filmen ein, die Ansteckungs- und Verwandlungsmotive in einem isolierten Schauplatz durchspielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Maiara Walsh als Michelle
- Diego Boneta als Will
- Jocelin Donahue als Christy
- Andrés Velencoso als Antonio
- Àlex Monner als Marcos
- Xavier Capdet als Javier
- Rick Zingale als Tattooed Man
- Mark Schardan als (voice)
- Vivi Lepori als Carmen
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Verfügbarkeit
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