Candyman (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nia DaCosta |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-08-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 77.411.570 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.835 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Künstler Anthony McCoy zieht mit seiner Partnerin Brianna nach Cabrini-Green in Chicago — in ein Viertel, das inzwischen aufgewertet und umgebaut ist und von dem, was es einmal war, kaum noch etwas erkennen lässt.
Auf der Suche nach einem Motiv stößt Anthony auf die dort umlaufende Sage vom Candyman. Er macht sie zum Gegenstand seiner Arbeit — und gerät dabei selbst hinein. Seine Hand verändert sich, sein Werk gewinnt an Aufmerksamkeit, und beides hat denselben Grund.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Nia DaCosta; es war ihre zweite abendfüllende Arbeit nach "Little Woods". Das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit Jordan Peele und Win Rosenfeld.
Der Film gilt als geistige Fortsetzung des Films von 1992 und geht wie dieser auf Clive Barkers Erzählung "The Forbidden" zurück.
Yahya Abdul-Mateen II spielt Anthony McCoy, Teyonah Parris die Brianna, Colman Domingo den William Burke. Tony Todd tritt erneut als Candyman auf, hier unter dem Namen Daniel Robitaille.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde im Sommer und Herbst 2019 in Chicago. Die Musik stammt von Robert A. A. Lowe.
Das auffälligste Gestaltungsmittel sind die Schattenspielsequenzen des Chicagoer Kollektivs Manual Cinema. Mit ihnen erzählt der Film historische Gewalt gegen Schwarze Menschen — in Scherenschnitten statt in nachgestellten Szenen, wodurch er die Bilder verweigert, die er zugleich aufruft.
Der Schauplatz ist derselbe wie 1992, hat sich aber verändert: Cabrini-Green ist abgerissen und neu bebaut. Der Film macht daraus seinen Gegenstand — Gentrifizierung als eine Form der Auslöschung.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 77,4 Millionen Dollar ein.
Die Kritik urteilte gut: 84 Prozent bei Rotten Tomatoes, 72 von 100 bei Metacritic. Gelobt wurde, dass er die Regeln des Horrorkinos bedient und zugleich Gentrifizierung, Polizeigewalt und strukturellen Rassismus verhandelt, ohne das eine gegen das andere auszuspielen.
Damit gehört er zu einer Reihe amerikanischer Horrorfilme jener Jahre, in denen das Genre ausdrücklich als politische Form genutzt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yahya Abdul-Mateen II als Anthony McCoy
- Teyonah Parris als Brianna Cartwright
- Colman Domingo als William Burke
- Nathan Stewart-Jarrett als Troy Cartwright
- Kyle Kaminsky als Grady Smith
- Vanessa Williams als Anne-Marie McCoy
- Brian King als Clive Privler
- Miriam Moss als Jerrika
- Rebecca Spence als Finley Stephens
- Carl Clemons-Hopkins als Jameson
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Verfügbarkeit
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