Capturing Avatar (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurent Bouzereau |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-16 |
| TMDB-Bewertung | 7 (112 Stimmen) |
Worum es geht
Capturing Avatar nimmt sein Publikum mit hinter die Entstehung eines Filmprojekts, das über Jahre gewachsen ist. Statt eine Geschichte zu erzählen, dokumentiert der Film den Prozess selbst: Entwicklungsmaterial, Archivaufnahmen, die bis in die Produktionszeit von Titanic 1995 zurückreichen, sowie Gespräche mit Beteiligten vor und hinter der Kamera fügen sich zu einem Bild davon, wie aus einer Idee ein fertiges Werk wurde. Der Blick richtet sich dabei nicht auf eine Figur oder einen Konflikt, sondern auf die vielen Hände und Köpfe, die an einem großen Filmprojekt beteiligt waren.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand unter der Regie von Laurent Bouzereau und erschien 2010. Zu den Personen, die vor der Kamera zu Wort kommen beziehungsweise im Zentrum der Betrachtung stehen, zählen James Cameron, Sam Worthington, Zoe Saldaña und Jon Landau. Veröffentlicht wurde die Dokumentation als Bonusmaterial der erweiterten Sammlereditionvon Avatar, nicht als eigenständiges Kinoerlebnis.
Hinter den Kulissen
Schon die Einordnung als Dokumentarfilm und der Umstand, dass Archivmaterial aus einer rund fünfzehn Jahre zurückliegenden Produktion einbezogen wird, zeigen, dass hier ein langer Entstehungszeitraum sichtbar gemacht werden soll. Die Kombination aus Entwicklungsfootage und Interviews mit Besetzung, Künstlern und weiteren Crewmitgliedern deutet darauf hin, dass der Film verschiedene Perspektiven auf denselben Prozess nebeneinanderstellt, statt eine einzelne Erzählstimme in den Vordergrund zu rücken. Als Bonusmaterial konzipiert, wendet sich Capturing Avatar erkennbar an ein Publikum, das bereits mit dem Ausgangsfilm vertraut ist und sich für dessen Werdegang interessiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich Capturing Avatar auf einem soliden, aber nicht überragenden Niveau – eine plausible Größenordnung für ein Zusatzmaterial, das ein kleineres Publikum erreicht als der Hauptfilm selbst. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr beträgt inzwischen 15 Jahre, was die Dokumentation selbst zu einem Zeitzeugnis eines bestimmten Produktionsabschnitts macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht sie in der Tradition filmbegleitender Werkschauen, die den Herstellungsprozess selbst zum Gegenstand machen.
Bilder







Besetzung & Stab
- James Cameron als Self
- Sam Worthington als Self
- Zoe Saldaña als Self
- Jon Landau als Self
- Stephen Lang als Self
- Giovanni Ribisi als Self
- Sigourney Weaver als Self
- Michelle Rodriguez als Self
- Margery Simkin als Self
- Mauro Fiore als Self
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Verfügbarkeit
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