Castle Freak (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stuart Gordon |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Horror, Mystery |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein tödlicher Unfall überschattet das Leben von John Reilly: Sein Sohn kam dabei ums Leben, seine Tochter erblindete. Kurz darauf erfährt er, dass er ein Schloss in Italien geerbt hat. Gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter reist er an, um das Anwesen zu besichtigen. Was die Familie nicht weiß: Die frühere Besitzerin, eine Duchessa, hielt jahrelang einen ihrer Söhne im Keller gefangen und quälte ihn, bis er zu einer entstellten, monströsen Gestalt wurde. Mit ihrem Tod ist das Wesen nun sich selbst überlassen. Schon nach der ersten Nacht im Schloss gelingt ihm die Flucht aus dem Verlies, und die Familie Reilly gerät ins Visier eines Geschöpfs, dessen Existenz sie nicht ahnen konnte.
Entstehungsgeschichte
"Castle Freak" entstand 1996 unter der Regie von Stuart Gordon. Zur Besetzung zählen Jeffrey Combs, Barbara Crampton, Jonathan Fuller und Jessica Dollarhide. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Thriller, Drama, Horror und Mystery deutet an, dass es hier nicht allein um Schockmomente geht: Der Verlust des Sohnes, die Erblindung der Tochter und die zerrüttete Ehe der Reillys bilden ein dramatisches Fundament, auf dem sich die Horrorhandlung erst entfaltet. Die Konstruktion der Geschichte legt einen doppelten Boden nahe – auf der einen Seite die eingeschleppte Familientragödie, auf der anderen die verborgene Gewaltgeschichte der Duchessa und ihres gequälten Sohnes. Beide Handlungsstränge kreisen um Isolation, Missbrauch und die Folgen, die daraus für die Betroffenen erwachsen. Dass die Tochter blind ist, verschärft die Bedrohungssituation zusätzlich, da sie das heraufziehende Grauen anders wahrnimmt als der Rest der Familie. Der Mystery-Anteil deutet darauf hin, dass die Herkunft und das Schicksal des Wesens im Schloss nicht sofort offengelegt werden, sondern sich erst nach und nach erschließen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Castle Freak" im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1996 sind inzwischen deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, der Film steht damit im Kontext des Horror- und Mystery-Kinos jener Zeit, das familiäre Traumata häufig mit klassischen Schauermotiven wie dem verborgenen Ungeheuer im Verlies verband.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeffrey Combs als John Reilly
- Barbara Crampton als Susan Reilly
- Jonathan Fuller als Giorgio
- Jessica Dollarhide als Rebecca Reilly
- Massimo Sarchielli als Giannetti
- Elisabeth Kaza als Agnese
- Luca Zingaretti als Forte
- Helen Stirling als Duchess D'Orsino
- Alessandro Sebastian Satta als JJ
- Raffaella Offidani als Sylvana
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Verfügbarkeit
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