Castle of Blood (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony M. Dawson |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-02-27 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (127 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London, eine nächtliche Begegnung: Der Schriftsteller Edgar Allan Poe trifft auf den Journalisten Alan Foster, der Poes Behauptung nicht glauben will, seine unheimlichen Geschichten seien allesamt auf wahren Erlebnissen aufgebaut. Aus dem Zweifel wird eine Wette, angestoßen von Poe und seinem Freund Sir Thomas Blackwood: Foster soll eine ganze Nacht in Blackwoods Schloss verbringen, einem Ort, dem ein schlechter Ruf vorauseilt. Kaum dort angekommen, merkt Foster, dass er nicht allein ist. Zwei Frauen, ein junger Mann und ein Doktor der Metaphysik leisten ihm Gesellschaft, und der Doktor eröffnet ihm eine Erklärung für ihre Anwesenheit, die Fosters nächtliches Abenteuer in ein anderes Licht rückt.
Entstehungsgeschichte
Der Horrorfilm entstand 1964 unter der Regie von Anthony M. Dawson. In den Hauptrollen stehen Barbara Steele, Georges Rivière, Margrete Robsahm und Arturo Dominici.
Hinter den Kulissen
Dass ein realer Schriftsteller wie Edgar Allan Poe zur Figur innerhalb der eigenen Erzählung wird, verleiht dem Stoff eine Rahmenkonstruktion, die Fiktion und Behauptung über Wahrheit ineinander verschränkt. Die Wette als Ausgangspunkt liefert eine klassische Versuchsanordnung des Spukhausfilms: ein Skeptiker, ein unheimlicher Ort, eine Nacht, die er nicht verlassen darf. Die Besetzung mit mehreren weiblichen Figuren neben dem Doktor der Metaphysik deutet darauf hin, dass das Schloss weniger von reiner Schreckwirkung als von einer Gesellschaft rätselhafter Gestalten lebt, deren Zustand erst im Verlauf der Nacht erklärt wird. Die Auflösung über gefangene Seelen verschiebt den Film von reiner Gruselunterhaltung hin zu einer Geschichte über Wiederholung und Gefangenschaft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den solide bewerteten, aber im breiten Publikum wenig diskutierten Werken seines Genres. Sechzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als Beispiel für den Spukhaus-Horror der frühen 1960er Jahre, der auf Atmosphäre und eine literarische Rahmenhandlung setzt statt auf offene Gewaltdarstellung. Innerhalb des Genres reiht er sich in eine Tradition ein, die reale Autorenfiguren als Gewährsleute für das Übernatürliche einsetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbara Steele als Elisabeth Blackwood
- Georges Rivière als Alan Foster
- Margrete Robsahm als Julia Allert
- Arturo Dominici als Dr. Carmus
- Silvano Tranquilli als Edgar Allan Poe
- Sylvia Sorrente als Elsi
- Umberto Raho als Lord Thomas Blackwood
- Giovanni Cianfriglia als Herbert the Gardener
- Benito Stefanelli als William Blackwood
- Jhonny Walters
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Verfügbarkeit
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