Champagner & Macarons (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agnès Jaoui |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Einweihungsparty vor Paris bringt Menschen zusammen, die sich lieber ausweichen würden. Castro, einst gefeierter Fernsehmoderator, wird von seinem Chauffeur Manu zur Feier seiner langjährigen Freundin und Produzentin Nathalie gefahren. Dort trifft er auf Hélène, seine Ex-Frau und Nathalies Schwester, mit der ihn einmal gemeinsame Ideale verbanden, bevor der Ruhm ihn zum Zyniker machte, während sie sich selbst treu blieb. Auch Nina ist da, die Tochter der beiden, die ein Buch über das Leben ihrer Eltern geschrieben hat. Aus alten Verletzungen, Eitelkeiten und ungelösten Beziehungen entwickelt sich eine zunehmend chaotische Feier, deren Verlauf offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2018 unter der Regie von Agnès Jaoui, die auch selbst vor der Kamera steht. An ihrer Seite spielen Jean-Pierre Bacri, Léa Drucker und Kévin Azaïs. Freigegeben ist der Titel ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die auf einer einzigen Feier mehrere Beziehungsebenen gleichzeitig verhandelt: die zerbrochene Ehe, die Geschwisterbeziehung der Frauen, die neue Partnerschaft und den Blick der Tochter, die das Ganze literarisch aufgearbeitet hat. Dass ausgerechnet ein Buch über die Eltern mitten in die Party hineinragt, deutet darauf hin, dass es hier weniger um äußere Handlung als um das Offenlegen von Vergangenheit vor versammelter Gesellschaft geht. Die Rollenverteilung – ein abgehalfterter Medienmensch, eine ihm treu gebliebene Ex, eine Produzentin als Schwester, ein Chauffeur als Beobachterfigur – schafft ein Kammerspiel-Ensemble, in dem jede Figur eine andere Perspektive auf Castros Werdegang einbringt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 5,5 bei einer noch überschaubaren Zahl an Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel verändert hat. Innerhalb der Tragikomödie über gescheiterte Beziehungen und gesellschaftlichen Schein reiht sich der Titel in eine Tradition französischer Ensemblefilme ein, die private Konflikte an einem einzigen geselligen Anlass verdichten.
Bilder




Besetzung & Stab
- Agnès Jaoui als Hélène
- Jean-Pierre Bacri als Castro
- Léa Drucker als Nathalie
- Kévin Azaïs als Manu
- Nina Meurisse als Nina
- Sarah Suco als Samantha
- Héléna Noguerra als Vanessa
- Olivier Broche als Titi
- Miglen Mirtchev als Pavel
- Yvick Letexier als Biggistar
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Verfügbarkeit
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