Che - Teil 1: Revolución (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 58.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (854 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf Kuba reißt General Fulgencio Batista mit einem Putsch die Macht an sich und sagt die allgemeinen Wahlen ab. Der junge Anwalt Fidel Castro, der als Kandidat der Volkspartei antritt, stellt sich dem korrupten Machthaber entgegen und greift mit einer Gruppe junger Männer eine Kaserne an, um einen Aufstand auszulösen. Das Unternehmen scheitert, Castro kommt ins Gefängnis und geht nach seiner Amnestie ins mexikanische Exil. Zur selben Zeit wendet sich in Guatemala ein junger Argentinier namens Ernesto Guevara der Politik zu. Nach dem Sturz der gewählten Regierung flieht auch er nach Mexiko und schließt sich einer kubanischen Revolutionsgruppe an.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Steven Soderbergh, erschienen ist der Film 2008; international läuft er als „Che: Part One". Benicio del Toro spielt die Titelfigur, Demián Bichir, Santiago Cabrera und Vladimir Cruz ergänzen die Besetzung. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm beschreiben zusammen eine Erzählung, die politische Vorgänge und persönliche Entscheidungen verschränkt. Auffällig ist, dass die Handlung zwei Männer an zwei Orten parallel führt, bis ihre Wege sich kreuzen. Das legt eine Struktur nahe, die weniger auf eine einzelne Heldenreise setzt als auf die Bedingungen, unter denen sich beide radikalisieren. Dass der Titel den Film ausdrücklich als ersten Teil ausweist, erklärt den Zuschnitt: Er endet dort, wo die eigentliche Bewegung erst beginnt.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 Punkte bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben ein zustimmendes, aber nicht euphorisches Bild. 18 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen historischen Arbeiten, deren Stoff politisch umstritten bleibt und deren Bewertung davon schwer zu trennen ist. Im Feld des historischen Politikkinos steht er auf der nüchternen Seite, weil er die Vorgänge der Reihe nach entwickelt, statt sie zuzuspitzen. Dass der Film ausdrücklich nur einen Abschnitt erzählt, verlangt vom Publikum, den weiteren Verlauf andernorts zu suchen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benicio del Toro als Ernesto Che Guevara
- Demián Bichir als Fidel Castro
- Santiago Cabrera als Camilo Cienfuegos
- Vladimir Cruz als Ramiro Valdés Menéndez
- Alfredo de Quesada als Israel Pardo
- Jsu Garcia als Jorge Sotus
- Kahlil Méndez als Leonardo Tamayo Núñez
- Elvira Mínguez als Celia Sánchez
- Andres Munar als Joel Iglesias Leyva
- Julia Ormond als Lisa Howard
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Verfügbarkeit
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