Sex, Lügen und Video (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-08-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.741.667 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.081 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Anwalt John Millaney und seine Frau Ann bekommen Besuch von Grahams, einem alten Studienkollegen. Der Gast wird misstrauisch beäugt, denn er hat vom Leben ganz andere Ansichten als das Ehepaar – und er beschließt, in der Stadt zu bleiben. Bei ihren Begegnungen entdeckt Ann seine Vorliebe für Geständnisse auf Video: Graham zeichnet die erotischen Phantasien seiner Frauenbekanntschaften auf. Als er auch Ann und deren Schwester Cynthia zu solchen Sitzungen überreden kann, verliert John zusehends die Fassung. Nicht nur die Geliebte, auch die Ehefrau wendet sich dem Besucher zu. Die Fassaden, die alle vier aufrechterhalten haben, fallen nacheinander; wie sich die Verhältnisse am Ende neu ordnen, sei hier nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
Steven Soderbergh brachte den Film 1989 heraus. James Spader, Andie MacDowell, Peter Gallagher und Laura San Giacomo bilden ein Quartett, in dem jede Figur zu jeder anderen in Beziehung steht – bei vier Namen und vier Rollen ist das kein Zufall, sondern die Bauform des Stoffs. Ab sechzehn Jahren ist die Freigabe erteilt.
Hinter den Kulissen
Eine einzige Genrezuordnung, Drama, und kein weiteres Etikett: Das schließt aus, dass die Vorgänge in Richtung Komödie oder Thriller aufgelöst werden. Was bleibt, ist ein Kammerspiel über Nähe, Wahrheit und die Bereitschaft, sich aufzeichnen zu lassen. Die Videokamera ist dabei mehr als ein Requisit; sie schafft die Situation, in der gesagt wird, was sonst ungesagt bliebe, und sie verschiebt die Macht zwischen den Beteiligten. Erzählt wird in wenigen Räumen und mit wenigen Personen, was jede Begegnung zur Zuspitzung macht.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen: ein deutlich positives Urteil ohne Ausschläge nach oben. 37 Jahre nach dem Erscheinen wirkt die technische Ausgangslage historisch, die Frage dahinter nicht. Im Beziehungsdrama steht der Film für die kleine, genau beobachtete Anordnung statt für den großen Aufwand. Dass das Urteil bei überschaubarer Stimmenzahl so gleichmäßig ausfällt, passt zu einem Film, der sein Publikum nicht überrumpelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Spader als Graham Dalton
- Andie MacDowell als Ann Bishop Mullany
- Peter Gallagher als John Mullany
- Laura San Giacomo als Cynthia Bishop
- Ron Vawter als Therapist
- Steven Brill als Barfly
- Alexandra Root als Girl on Tape
- Earl T. Taylor als Landlord
- David Foil als John's Colleague
Weitere Filme von Steven Soderbergh
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.