König der Murmelspieler (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.214.231 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (172 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aaron ist zwölf Jahre alt, und sein Alltag hat mit dem, was er in der Schule erzählt, wenig zu tun. Während seine Klassenkameraden von einem geordneten Zuhause ausgehen dürfen, lebt er mit seiner Familie in einem heruntergekommenen Hotel, in dem sich allerlei merkwürdige Gestalten tummeln. Um diese Armut zu verdecken, spinnt er sich Geschichten zurecht, die sein Leben in ein anderes Licht rücken. Die Lüge funktioniert, solange die Familie um ihn ist. Als der Vater wegen eines Jobs verreist und die Mutter ins Krankenhaus kommt, bleibt Aaron plötzlich allein zurück und muss sich seinen Alltag selbst organisieren, ohne dass jemand von seiner wirklichen Lage weiß.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1993 unter der Regie von Steven Soderbergh. In den Hauptrollen sind Jesse Bradford, Jeroen Krabbé, Lisa Eichhorn und Karen Allen zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit historischem Bezug verweist auf eine Geschichte, die nicht in der Gegenwart, sondern in einer zurückliegenden Zeit verortet ist und deren gesellschaftliche Notlage den Rahmen für Aarons Situation bildet. Dass die Handlung aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird, das sich mit Erfindungen über die eigene Familie behilft, verschiebt den Blick auf Armut: Sie wird nicht direkt gezeigt, sondern durch die Lügen sichtbar, mit denen sie überdeckt werden soll. Die Konstellation, in der ein Junge plötzlich ohne Eltern zurechtkommen muss, macht deutlich, dass es hier weniger um äußere Ereignisse als um die innere Bewältigung einer Ausnahmesituation geht. Die Besetzung mit erfahrenen Nebendarstellern neben dem jungen Hauptdarsteller stützt eine Erzählweise, die auf das Zusammenspiel zwischen kindlicher Perspektive und der Erwachsenenwelt um sie herum setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragend breiten Echo. Seit seiner Entstehung 1993 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich klar von aktuellen Produktionen abhebt. Innerhalb der Kombination aus Drama und historischem Stoff steht er für eine Erzählweise, die persönliche Not über die Perspektive eines Kindes vermittelt, statt sie ausschließlich aus Erwachsenensicht zu schildern.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jesse Bradford als Aaron Kurlander
- Jeroen Krabbé als Mr. Kurlander
- Lisa Eichhorn als Mrs. Kurlander
- Karen Allen als Miss Mathey
- Spalding Gray als Mr. Mungo
- Elizabeth McGovern als Lydia
- Cameron Boyd als Sullivan
- Adrien Brody als Lester
- Joe Chrest als Ben
- John McConnell als Patrolman Burns
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Verfügbarkeit
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