Chicago (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Marshall |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 306.776.732 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (2.984 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Verrat, Gewalt, Sex, Intrigen, Leidenschaft und Mord: So beschreibt die Erzählung das Chicago der zwanziger Jahre. Die Tänzerin Velma Kelley ist der absolute Mittelpunkt der dortigen Nachtclubszene, die Männer sind verrückt nach ihr, und das unschuldige Starlet Roxie Hart träumt davon, ebenso erfolgreich zu sein. Dann kommt ein unerwarteter Skandal dazwischen: Velma gerät wegen Doppelmordes in die Schlagzeilen und vor Gericht. Das Schicksal will es, dass Roxie kurz darauf ebenfalls zur Mörderin wird. Als Star und Starlet sich im Gefängnis begegnen, wittert Roxie ihre Chance.
Entstehungsgeschichte
Rob Marshall hat den Film inszeniert, der 2002 erschien. Renée Zellweger und Catherine Zeta-Jones spielen die beiden Frauen, Richard Gere und Queen Latifah ergänzen die Besetzung. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt an, dass die aufgezählten Zutaten mehr behauptet als ausgestellt werden.
Hinter den Kulissen
Komödie, Krimi und Drama sind hier nicht sauber getrennt, sondern gegeneinander gesetzt. Ein Doppelmord ist der Anlass, aber verhandelt wird nicht Schuld, sondern Aufmerksamkeit. Die Erzählung stellt Bühne und Gerichtssaal nebeneinander und behandelt beide als Orte, an denen ein Auftritt über den Ausgang entscheidet. Daraus bezieht die Komödie ihren Biss: Was für die Figuren eine Existenzfrage ist, ist für ihr Publikum Unterhaltung. Dass zwei Frauen im Zentrum stehen, die zunächst Rivalinnen und dann Mitgefangene sind, hält die Konkurrenz auch dort aufrecht, wo beide dasselbe Ziel verfolgen. Der Wechsel vom Nachtclub in die Zelle ändert die Umgebung, nicht die Rangordnung, um die gestritten wird.
Einordnung & Wirkung
Bei mehreren tausend Stimmen steht ein Mittelwert von 7,1 von 10, also ein klar positives Urteil. 24 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als Beispiel dafür, wie ein Kriminalfall zum Anlass für eine Betrachtung über Ruhm werden kann, ohne die Verbrechen zu beschönigen: Die Toten bleiben in der Rechnung, sie sind nur nicht das, worüber gesprochen wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Renée Zellweger als Roxie Hart
- Catherine Zeta-Jones als Velma Kelly
- Richard Gere als Billy Flynn
- Queen Latifah als Matron Mama Morton
- Ekaterina Chtchelkanova als Katalin Helinski "Hunyak"
- John C. Reilly als Amos Hart
- Christine Baranski als Mary Sunshine
- Lucy Liu als Kitty Baxter
- Taye Diggs als Bandleader
- Colm Feore als Harrison
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Verfügbarkeit
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