Coonskin (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ralph Bakshi |
|---|---|
| Genre | Drama, Animation, Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor einem Gefängnis warten Preacherman und sein Freund Sampson auf den richtigen Moment, um ihrem Bekannten Randy zur Flucht zu verhelfen. Während Randy die Zeit bis dahin überbrücken muss, erzählt ihm ein älterer Mithäftling eine Geschichte, die sein eigenes Leben spiegelt: Von Bruder Hase, Bruder Bär und Prediger Fuchs, drei Figuren, die bislang wenig Glück hatten und sich nach Harlem aufmachen, um dort endlich zu Geld zu kommen. Bruder Hase wächst dabei in die Rolle eines Gangsters hinein, der Traum vom Aufstieg scheint greifbar. Doch das Trio gerät sowohl durch Streit untereinander als auch durch Gegner aus der Verbrecherszene zunehmend unter Druck.
Entstehungsgeschichte
Ralph Bakshi inszenierte den 1975 entstandenen Animationsfilm, der Drama, Komödie und Krimi miteinander verbindet. Zu den Sprechern zählen Philip Michael Thomas, Barry White, Charles Gordone und Scatman Crothers. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die verschachtelte Erzählstruktur, eine Rahmenhandlung vor dem Gefängnis, in die eine allegorische Tiergeschichte eingebettet ist, verweist auf ein Genrekonzept, das bewusst mehrere Ebenen verschränkt. Die Übertragung menschlicher Gangsterfiguren auf Tiercharaktere wie Hase, Bär und Fuchs macht deutlich, dass hier über die Form der Fabel gesellschaftliche Verhältnisse verhandelt werden, ohne dass die Geschichte selbst auf reine Unterhaltung zielt. Die Kombination aus Drama, Komödie und Krimi in einem Animationsfilm zeigt, dass der Stoff nicht für ein kindliches Publikum gedacht ist, was auch die Altersfreigabe ab 16 Jahren unterstreicht. Die Anlage der Rahmenhandlung, in der ein Häftling einem anderen eine Geschichte erzählt, um ihn abzulenken, deutet zudem auf eine Erzählweise hin, die Realität und Allegorie bewusst ineinander verschränkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Film innerhalb der Geschichte des Animationsfilms als frühes Beispiel für eine Verbindung von Zeichentrick mit Krimi- und Gesellschaftsdrama-Elementen erscheinen lässt. Innerhalb seines Genres steht er damit für einen Ansatz, der sich deutlich von familienfreundlicher Animation abgrenzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philip Michael Thomas als Randy / Brother Rabbit (voice)
- Barry White als Sampson / Brother Bear (voice)
- Charles Gordone als Preacherman / Preacher Fox (voice)
- Scatman Crothers als Pappy / Old Man Bone (voice)
- Danny Rees als Clown (voice)
- Buddy Douglas als Referee (voice)
- Jim Moore als Mime (voice)
- Al Lewis als The Godfather (voice) (uncredited)
- Richard Paul als Sonny (voice) (uncredited)
- Frank De Kova als Managan (voice) / Ruby (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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