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Ralph Bakshi

Ralph Bakshi

Regisseur · geboren 1938-10-29

Werdegang

Ralph Bakshi wurde am 29. Oktober 1938 geboren und gilt als amerikanischer Animator und Filmemacher mit palästinensischer Geburtsheimat. In den 1970er Jahren schuf er eine Alternative zum Mainstream-Animationsfilm durch unabhängige, auf ein erwachsenes Publikum zugeschnittene Produktionen. Zwischen 1972 und 1992 führte er bei neun Kinospielfilmen Regie, fünf davon schrieb er auch selbst. Begonnen hatte er beim Fernsehstudio Terrytoons als Zelluloid-Polierer, bevor er zum Regisseur aufstieg. 1967 wechselte er zur Animationsabteilung von Paramount Pictures, 1968 gründete er sein eigenes Studio, Bakshi Productions. Sein Debütfilm „Fritz the Cat" (1972) war der erste Animationsfilm, der in den USA eine X-Einstufung erhielt, und zugleich der kommerziell erfolgreichste unabhängige Animationsfilm überhaupt. Bekannt wurde er zudem für Fantasyfilme wie „Wizards", „Der Herr der Ringe" und „Feuer und Eis". Ab 1987 arbeitete er wieder für das Fernsehen, unter anderem an der Serie „Mighty Mouse: The New Adventures", die nach zwei Jahren wegen Beschwerden über vermeintliche Drogenanspielungen eingestellt wurde. Nach einer neunjährigen Pause kehrte er 1992 mit „Cool World" zum Spielfilm zurück, der während der Produktion stark umgeschrieben wurde und schlechte Kritiken erhielt. Später gründete er 2003 die Bakshi School of Animation and Cartooning und widmete sich verstärkt der Malerei.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind sieben Titel von Ralph Bakshi als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Zeitspanne reicht von 1972 bis 1992, also 20 Jahre, beginnend 34 Jahre nach seiner Geburt und endend 54 Jahre danach. Die Genres sind breit gestreut: Animation, Musik, Drama, Historie, Fantasy, Science Fiction, Abenteuer, Komödie und Krimi, was die thematische Vielfalt seiner Filme widerspiegelt, von „Fritz the Cat" über „American Pop" bis „Feuer und Eis" und „Cool World".

Einordnung

Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,7 und 6,9 von 10, im Schnitt bei 6,3. Am besten bewertet ist „American Pop" mit 6,9, am schwächsten „Cool World" mit 5,7. Die übrigen Titel bewegen sich im Bereich zwischen 6,1 und 6,7. Der älteste Titel liegt 20 Jahre vor dem jüngsten, was eine über zwei Dekaden reichende Regiearbeit im Katalog dokumentiert, ohne dass sich daraus eine klare Entwicklung der Bewertungen ablesen lässt.

Filmografie (Regie)

American Pop
American Pop
1981
Feuer und Eis
Feuer und Eis
1983
Der Herr der Ringe
Der Herr der Ringe
1978
Coonskin
Coonskin
1975
Die Welt in 10 Millionen Jahren
Die Welt in 10 Millionen Jahren
1977
Fritz the Cat
Fritz the Cat
1972
Cool World
Cool World
1992