Creep (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrick Brice |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 420 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.716 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Videofilmer Aaron nimmt einen Auftrag an, den er im Netz gefunden hat. Ein Mann namens Josef will für einen Tag gefilmt werden, in einer abgelegenen Hütte in Crestline, Kalifornien.
Josef sagt, er habe einen nicht operablen Hirntumor und wolle ein Videotagebuch für sein ungeborenes Kind hinterlassen. Je länger der Tag dauert, desto weniger passt zusammen, was er erzählt — und desto schwerer wird es für Aaron, einfach zu gehen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Patrick Brice; es war sein Spielfilmdebüt. Die Geschichte entwickelten Brice und Mark Duplass gemeinsam.
Mark Duplass spielt Josef, Patrick Brice den Aaron; Katie Aselton ist als Stimme von Angela zu hören.
Produziert wurde der Film von Blumhouse Productions und Duplass Brothers Productions. Gedreht wurde in Crestline, Kalifornien — in einer Berghütte und am Lake Gregory. Der Film dauert 78 Minuten.
Brice und Duplass entwickelten die Geschichte während des Drehs weiter; sie entstand aus einer Reihe von Gesprächen zwischen beiden. Von jeder Szene wurden zehn bis zwölf Fassungen gedreht, dazu mehrere alternative Schlussvarianten. Als Anregungen nannten sie eigene Erfahrungen mit Craigslist sowie die Filme „My Dinner with Andre", „Misery" und „Eine verhängnisvolle Affäre". Der Arbeitstitel lautete zunächst „Peachfuzz", nach der Wolfsmaske im Film.
Die Premiere lief am 8. März 2014 beim South by Southwest. In den USA erschien der Film am 23. Juni 2015 als Video on Demand, international am 14. Juli 2015 bei Netflix; die DVD folgte am 5. April 2016.
Hinter den Kulissen
Zwei Personen, eine Hütte, 78 Minuten — die Anlage ist so knapp wie möglich. Die Spannung entsteht ausschließlich daraus, dass einer der beiden nicht der ist, für den er sich ausgibt, und der andere zu höflich ist, um zu gehen.
Die Herstellungsweise passt dazu. Zehn bis zwölf Fassungen jeder Szene bedeuten, dass der Film nicht geschrieben, sondern gefunden wurde; die Darsteller sind zugleich die Autoren, und Brice spielt die Figur, die er selbst inszeniert.
Das Found-Footage-Verfahren hat hier eine eigene Begründung. Aaron filmt, weil er dafür bezahlt wird — die Kamera ist kein Kunstgriff, sondern der Auftrag.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 91 Prozent Zustimmung aus (35 Kritiker) und beschreibt den Film als intelligenten, eigenartigen Found-Footage-Horrorfilm. Metacritic kommt auf 74 von 100 bei sechs Kritiken.
The Hollywood Reporter und IndieWire urteilten positiv und nannten den Film verstörend; IndieWire beschrieb seine Eigenartigkeit als positiv seismisch. Variety lobte die langsam brennende Geschichte mit klugen Wendungen. Shock Till You Drop hielt ihn dagegen für selbstgefällig gegenüber Horrorkennern.
Bemerkenswert ist der Weg zur Veröffentlichung. Zwischen der Festivalpremiere im März 2014 und der Auswertung im Juni 2015 lagen fünfzehn Monate — ein Film ohne Verleihstart, der sein Publikum über Video on Demand und Netflix fand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mark Duplass als Josef
- Patrick Brice als Aaron Franklin
- Katie Aselton als Angela (voice)
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.