Cronos (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guillermo del Toro |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-11-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (797 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Alchemist, der seiner eigenen Sterblichkeit ins Auge sah, arbeitete an einer Erfindung, die ihm den Schlüssel zum ewigen Leben liefern sollte: dem Cronos-Gerät. Als er mehr als vierhundert Jahre später starb, nahm er dessen Geheimnisse mit ins Grab. Nun findet ein älterer Antiquitätenhändler die höllische Maschine, versteckt in einer Statue, und erfährt von ihren Kräften. Je öfter er das Gerät benutzt, desto jünger wird er. Doch nichts davon ist umsonst zu haben, und was mit der Aussicht auf einen Jungbrunnen beginnt, nimmt eine blutige Wendung.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1993, Regie führte Guillermo del Toro. Vor der Kamera stehen Federico Luppi, Ron Perlman, Claudio Brook und Margarita Isabel. Sehen dürfen ihn Zuschauer ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Drama, Horror und Thriller ist hier ungewöhnlich sortiert: Das Drama steht vorn. Das passt zur Anlage, denn im Mittelpunkt steht kein Monster, sondern ein alter Mann und die Frage, was er bereit ist zu zahlen. Der Horror liegt weniger im Gerät selbst als in dem, was dessen Gebrauch aus dem Benutzer macht; die Thrillerelemente ergeben sich daraus, dass ein solcher Gegenstand Begehrlichkeiten weckt. Die Vorgeschichte um den Alchemisten liefert dabei eine Erklärung, die bewusst unvollständig bleibt: Wer das Gerät benutzt, kennt seine Bedingungen nicht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,7 von 10 liegt im soliden Mittelfeld, die Zahl der Stimmen ist überschaubar. Dreiunddreißig Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film im Horrorfeld dort verorten, wo Unsterblichkeitsmotive nicht als Abenteuer, sondern als körperlicher Verfall erzählt werden. Der Verzicht auf ein schnelles Erklärstück gehört zu den Merkmalen, die ihn von rein auf Schockwirkung gebauten Arbeiten unterscheiden. Die Anlage um eine ältere Hauptfigur ist dabei die auffälligste Abweichung vom Üblichen, denn Horrorstoffe stellen sonst meist jüngere Figuren ins Zentrum. Hier trägt die Erfahrung des Alters die Erzählung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Federico Luppi als Jesus Gris
- Ron Perlman als Angel de la Guardia
- Claudio Brook als De la Guardia
- Margarita Isabel als Mercedes
- Tamara Shanath als Aurora
- Mario Iván Martínez als Alchemist
- Daniel Giménez Cacho als Tito
- Farnesio de Bernal als Manuelito
- Juan Carlos Colombo als Funeral Director
- Jorge Martínez de Hoyos als Narrator (voice)
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Verfügbarkeit
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