Crumb (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terry Zwigoff |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-04-28 |
| Einspielergebnis | 3.041.083 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (296 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht der Zeichner Robert Crumb, dessen grafisches Werk eine treibende Kraft in der Entstehung der Underground-Comics war. Der Film nähert sich ihm über Gespräche mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern, seiner Frau, einer Ex-Frau und früheren Freundinnen. Dazu kommt ein umfangreicher Bestand an Zeichnungen und grafischer Arbeit, der immer wieder eingeblendet wird. Aus diesen Stimmen und Bildern setzt sich ein Porträt zusammen, das weniger eine geordnete Biografie erzählt als einen Blick in ein Innenleben eröffnet, das sich zwischen Komik und Abgründigem bewegt. Die Familie, insbesondere die Brüder Charles und Maxon, nimmt dabei einen auffällig großen Raum ein, wodurch der Film weniger von Erfolg und Werk allein handelt als von den Bedingungen, aus denen dieses Werk hervorgegangen ist.
Entstehungsgeschichte
Terry Zwigoff führte bei diesem 1995 entstandenen Dokumentarfilm Regie. Vor der Kamera stehen Robert Crumb selbst, seine Frau Aline Kominsky sowie seine Brüder Charles und Maxon Crumb. Weitere Angaben zu Gewerken oder zur Altersfreigabe liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich als Dokumentarfilm läuft, aber auf Interviews mit engstem familiären Umfeld und auf einer breiten Auswahl an Originalzeichnungen aufbaut, zeigt eine Anlage, die Persönliches und Werkbetrachtung eng verzahnt. Die Einbindung von Mutter, Brüdern, Ehefrau und ehemaligen Partnerinnen deutet darauf hin, dass der Film verschiedene, teils widersprüchliche Perspektiven auf dieselbe Person nebeneinanderstellt, statt eine einzige Deutung vorzugeben. Die Beschreibung als „darkly comic“ verweist auf einen Ton, der zwischen Humor und Unbehagen pendelt, ohne dass eine der beiden Seiten die Oberhand behält.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht extrem breiten Bewertungsrahmen. Seit der Entstehung 1995 sind mittlerweile knapp drei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb dokumentarischer Künstlerporträts zu einem länger zurückliegenden Werk macht. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres steht er durch seinen engen Fokus auf eine einzelne Künstlerfigur und deren familiäres Umfeld für einen personenzentrierten Zugang, der stärker auf Charakterstudie als auf historische Einordnung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Crumb als Self
- Aline Kominsky als Self
- Charles Crumb als Self
- Maxon Crumb als Self
- Robert Hughes als Self
- Martin Müller als Self
- Spain Rodriguez als Self
- Don Donahue als Self
- Dana Morgan als Self
- Trina Robbins als Self
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Verfügbarkeit
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