D.A.R.Y.L. - Der Außergewöhnliche (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Simon Wincer |
|---|---|
| Genre | Familie, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-06-14 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.840.873 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (381 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Daryl ist in vielerlei Hinsicht ein ganz normaler zehnjähriger Junge. Er lebt bei Pflegeeltern und hat Freunde wie andere Kinder auch. Was weder die Pflegeeltern noch seine Freunde ahnen: Daryl ist ein von der Regierung geschaffener Roboter mit übermenschlichen Reflexen und geistigen Fähigkeiten.
Sogar sein Name trägt ein Geheimnis in sich. Er ist eine Abkürzung für „Data Analyzing Robot Youth Life-form“. Die Organisation, die Daryl erschaffen hat, betrachtet das Experiment eines „Supersoldaten“ jedoch als gescheitert und will ihn zerlegen lassen. Nur einige abtrünnige Wissenschaftler stellen sich dagegen und versuchen, dem Jungen zur Flucht zu verhelfen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1985 unter der Regie von Simon Wincer. Barret Oliver, Mary Beth Hurt, Michael McKean und Kathryn Walker gehören zur Besetzung.
Hinter den Kulissen
Familie, Science Fiction und Abenteuer kommen hier zusammen, und daraus ergibt sich eine besondere Tonlage. Der Science-Fiction-Kern ist durchaus ernst: Eine Regierungsorganisation baut eine Waffe in Gestalt eines Kindes und will sie vernichten, sobald sie nicht wie geplant funktioniert. Der Familienanteil verlagert den Blick auf das, was diese Waffe inzwischen geworden ist, nämlich ein Junge mit Pflegeeltern und Freunden.
Aus dieser Spannung bezieht die Geschichte ihre zentrale Frage, nämlich ob Daryl eine Maschine oder ein Kind ist. Der Abenteuerteil liefert die Bewegung, denn die Flucht mit Hilfe abtrünniger Wissenschaftler treibt die Handlung voran. Auffällig ist, dass die Bedrohung von Erwachsenen und Institutionen ausgeht, während Daryls Menschlichkeit im privaten Umfeld sichtbar wird. Das Muster eines Wesens, das für einen militärischen Zweck erdacht wurde und sich als etwas anderes erweist, gibt dem Stoff eine nachdenkliche Seite jenseits der reinen Verfolgungsjagd.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 bedeutet eine freundliche, aber nicht überschwängliche Aufnahme, gemessen an wenigen hundert Stimmen. Der Film hat offenbar ein Publikum, das ihm wohlgesonnen ist, ohne ihn herausragend zu finden. 41 Jahre nach dem Erscheinen steht er als Familien-Science-Fiction da, die eine kindliche Hauptfigur mit Technik und einer geheimen Organisation zusammenbringt. Er spricht vor allem jene an, die sich für diese Spielart des Genres und ihre Mischung aus Staunen und Verfolgung interessieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barret Oliver als Daryl
- Mary Beth Hurt als Joyce Richardson
- Michael McKean als Andy Richardson
- Kathryn Walker als Dr. Ellen Lamb
- Colleen Camp als Elaine Fox
- Josef Sommer als Dr. Jeffrey Stewart
- Steve Ryan als Howie Fox
- Ron Frazier als General Graycliffe
- David Wohl als Mr. Nesbitt
- Danny Corkill als Turtle
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Verfügbarkeit
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