Dämon - Trau keiner Seele (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregory Hoblit |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller, Fantasy |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-01-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 46.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.232.289 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.687 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Serienmörder wird hingerichtet. Kurz darauf geschehen weitere Morde — mit derselben Handschrift.
Detective John Hobbes ermittelt und stößt auf etwas, das sich mit polizeilichen Mitteln nicht fassen lässt: einen Dämon namens Azazel, der durch Berührung von einem Menschen in den nächsten wechselt. Wer der Täter ist, ändert sich damit ständig.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Gregory Hoblit, das Drehbuch schrieb Nicholas Kazan. Produziert wurde der Film von Charles Roven und Dawn Steel.
Denzel Washington spielt Det. John Hobbes, John Goodman den Det. Jonesy, Donald Sutherland den Lt. Stanton, Embeth Davidtz die Gretta Milano, James Gandolfini den Lou und Elias Koteas den Edgar Reese.
Die Kamera führte Newton Thomas Sigel, den Schnitt besorgte Lawrence Jordan, die Musik stammt von Tan Dun.
Der Film erschien 1998, dauert 123 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee löst das klassische Problem des Ermittlungsfilms auf. Wenn der Täter den Körper wechseln kann, hilft keine Fahndung — jeder Passant kann im nächsten Moment der Gesuchte sein.
Daraus ergibt sich eine ungewöhnliche Form von Bedrohung. Sie ist nicht sichtbar und nicht lokalisierbar; sie ist überall dort, wo Menschen einander berühren. Der Film macht aus einer alltäglichen Geste den Übertragungsweg.
Das stellt auch die Hauptfigur vor ein Problem, das sie mit niemandem teilen kann. Wer Hobbes glaubt, ist entweder eingeweiht oder verdächtig.
Tan Duns Musik ist für einen amerikanischen Thriller dieser Jahre eine ungewöhnliche Wahl und trägt zur Fremdheit bei, die der Film erzeugen will.
Einordnung & Wirkung
1999 gab es eine Nominierung für den International Horror Guild Award und eine für den Bram Stoker Award in der Kategorie Drehbuch. Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „wertvoll".
Dass beide Nominierungen aus dem Bereich des phantastischen Genres kommen, ordnet den Film ein. Er wurde dort ernst genommen, wo man Wert auf eine durchdachte Prämisse legt.
Die Besetzung ist im Rückblick bemerkenswert. Denzel Washington, John Goodman, Donald Sutherland und James Gandolfini in einem Film, dessen Konstruktion darauf beruht, dass man keinem von ihnen trauen kann.
Genau darin liegt der Reiz — und die Schwierigkeit. Ein Film, in dem jede Figur der Gegner sein könnte, muss seine Auflösung sehr genau bauen, sonst wirkt sie beliebig.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denzel Washington als John Hobbes
- John Goodman als Jonesy
- Donald Sutherland als Lt. Stanton
- Embeth Davidtz als Gretta Milano
- James Gandolfini als Lou
- Elias Koteas als Edgar Reese
- Gabriel Casseus als Art
- Robert Joy als Charles
- Aida Turturro als Tiffany
- Michael J. Pagan als Sam
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Verfügbarkeit
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