Das Tribunal (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregory Hoblit |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.287.044 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Zweite Weltkrieg, ein Kriegsgefangenenlager für US-Soldaten bei Augsburg. US-Lieutenant Thomas Hart wird von McNamara, dem ranghöchsten gefangenen Offizier, in eine gewöhnliche Soldatenbaracke gesteckt. Dort kommen auch zwei schwarze Kampfpiloten unter, die sich fortwährend rassistischer Angriffe erwehren müssen. Eines Tages findet man bei einem von ihnen eine Waffe; er wird daraufhin hingerichtet. Am nächsten Tag liegt der Anführer der Rassisten tot in der Baracke. Sein Freund gerät unter Verdacht und muss sich vor einem Tribunal verantworten, das der deutsche Lagerkommandant die alliierten Gefangenen selbst führen lässt. Hart wird mit der Verteidigung beauftragt und merkt bald, dass McNamara mit dieser Verhandlung ganz eigene Pläne verfolgt.
Entstehungsgeschichte
Gregory Hoblit übernahm die Regie des 2002 erschienenen Films. Bruce Willis und Colin Farrell führen die Besetzung an, Terrence Howard und Marcel Iureș stehen ebenfalls im Ensemble. Die Freigabe ab zwölf Jahren ist für einen Kriegsstoff zurückhaltend angesetzt und deutet darauf hin, dass die Gewalt weniger gezeigt als vorausgesetzt wird.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Kriegsfilm, doch das Kriegsgeschehen liegt außerhalb des Schauplatzes. Erzählt wird ein Gerichtsverfahren, das in einem Lager stattfindet — eine Konstruktion, die zwei Ordnungen gegeneinander stellt: die militärische Hierarchie unter den Gefangenen und die Gewalt des Bewachers, der dieses Verfahren überhaupt erst zulässt. Dass ausgerechnet ein Rassismus-Konflikt in den eigenen Reihen verhandelt wird, verschiebt die Frontlinie nach innen. Der Prozess liefert die Form: feste Rollen, begrenzter Raum, ein Ergebnis, auf das alles zuläuft. Die Andeutung, dass der Ranghöchste eigene Absichten verfolgt, hält offen, ob es in diesem Verfahren überhaupt um Wahrheitsfindung geht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen liegt der Film im soliden Mittelfeld. Vierundzwanzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr lässt sich sagen, dass er im Kriegsfilm der Gruppe angehört, die das Genre über eine juristische statt über eine militärische Auseinandersetzung erschließt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruce Willis als Col. William A. McNamara
- Colin Farrell als Lt. Thomas W. Hart
- Terrence Howard als Lt. Lincoln A. Scott
- Marcel Iureș als Col. Werner Visser
- Cole Hauser als Staff Sgt. Vic W. Bedford
- Linus Roache als Capt. Peter A. Ross
- Vicellous Shannon als Lt. Lamar T. Archer
- Rory Cochrane als Sgt. Carl S. Webb
- Joe Spano als Col. J.M. Lange
- Michael Weston als Pfc. W. Roy Potts
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