Zwielicht (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gregory Hoblit |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-04-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 102.616.183 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (4.161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Erzbischof von Chicago wird ermordet aufgefunden. Der Hauptverdacht fällt sofort auf seinen neunzehnjährigen Ministranten Aaron Stampler. Den spektakulären Fall übernimmt der Star-Verteidiger Martin Vail, der sich umgehend medienwirksam in Szene setzt: als Einzelkämpfer gegen die Macht der Vorverurteilung. Anfangs interessiert ihn weniger das Schicksal seines Mandanten als die eigene Karriere, die ein solcher Prozess befördern kann. Doch je näher er dem Angeklagten kommt, desto stärker gerät er in dessen Bann — der junge Mann hat eine Wirkung auf sein Gegenüber, mit der der Anwalt nicht gerechnet hat. Wohin die Verhandlung führt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Gregory Hoblit, der Film erschien 1996, im englischen Original unter dem Titel „Primal Fear“. Zur Besetzung gehören Richard Gere, Laura Linney, Edward Norton und John Mahoney. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller greifen hier über die Form des Gerichtsfilms ineinander. Die Motive zeigen, wie weit der Stoff über den einzelnen Mordfall hinausreicht: Korruption, Kindesmissbrauch, Chicago, Todesstrafe, Bischof, dazu eine Romanvorlage. Damit sind zwei Ebenen benannt — ein Verfahren mit möglicher Höchststrafe und eine Institution, in der etwas verborgen wird. Die Anlage stellt einen Anwalt in den Mittelpunkt, dessen Motive zu Beginn ausdrücklich unedel sind; seine Wandlung ist deshalb selbst Teil des Spannungsbogens. Bei einem Stoff, der Missbrauch berührt, verschiebt das die Frage vom Was auf das Wem-glaubt-man.
Einordnung & Wirkung
7,7 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen bilden einen der höheren Werte im Feld, gestützt auf eine belastbare Zahl von Bewertungen. Seit dem Erscheinungsjahr 1996 sind dreißig Jahre vergangen, sodass sich das Urteil längst gefestigt hat. Im Genre steht der Film für den Gerichtsthriller, der seine Spannung nicht aus der Aufklärung des Tathergangs zieht, sondern aus dem Verhältnis zwischen Verteidiger und Mandant.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Gere als Martin Vail
- Laura Linney als Janet Venable
- Edward Norton als Aaron/Roy Stampler
- John Mahoney als Shaughnessy
- Alfre Woodard als Shoat
- Frances McDormand als Molly
- Terry O'Quinn als Yancy
- Andre Braugher als Goodman
- Steven Bauer als Pinero
- Joe Spano als Stenner
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Verfügbarkeit
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