Das blonde Gespenst (1937)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Z. McLeod |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1937-07-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marion und George Kerby, ein wohlhabendes, lebenslustiges Paar, kommen bei einem Autounfall ums Leben. Statt einfach in den Himmel aufzusteigen, hängen sie zunächst als Geister auf Erden fest, denn ihnen fehlt noch eine gute Tat. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich auf Cosmo Topper, den biederen Bankier, der unter der herrischen und humorlosen Art seiner Frau Clara leidet und sein Leben bislang kaum genossen hat. Die Kerbys beschließen, ausgerechnet ihn aus seiner Erstarrung zu befreien, und nutzen dafür ihre neu gewonnene Fähigkeit, unsichtbar zu werden. Für Topper beginnt damit eine Zeit voller Verwirrung, Chaos und ungewohnter Freiheiten, während er sich zwischen der Erwartungshaltung seiner Ehe und dem Sog der beiden Geister neu orientieren muss.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1937 unter der Regie von Norman Z. McLeod. In den Hauptrollen sind Constance Bennett und Cary Grant als das verstorbene Ehepaar Kerby zu sehen, Roland Young verkörpert Cosmo Topper, Billie Burke dessen Frau Clara. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Fantasy und Liebesfilm zeigt, wie hier ein übernatürliches Motiv – die unsichtbaren, an eine Bedingung gebundenen Geister – als Aufhänger für eine Gesellschaftskomödie über bürgerliche Enge und verpasstes Leben dient. Die Konstellation aus strengem Eheleben, spukhaftem Eingreifen von außen und der Aussicht auf Erlösung durch eine gute Tat verbindet leichte Situationskomik mit einem sentimentalen Kern: Nicht die Geister selbst, sondern Toppers Wandel steht im Zentrum. Die Besetzung mit Bennett und Grant als das schwerelose, aufgeräumte Paar und Young als schwerfälligem Gegenpol legt den Kontrast an, aus dem der Film seine Komik zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Genrekombination. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 1937 beträgt inzwischen deutlich mehr als acht Jahrzehnte, was den Film klar als frühes Beispiel für die Verbindung von Geisterkomödie und Beziehungsdrama in der amerikanischen Filmgeschichte einordnet. Innerhalb dieses Genres bleibt er ein Werk, das eher über seine Besetzung und seine Prämisse als über spektakuläre Effekte wirkt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Constance Bennett als Marion Kerby
- Cary Grant als George Kerby
- Roland Young als Cosmo Topper
- Billie Burke als Mrs. Topper
- Alan Mowbray als Wilkins
- Eugene Pallette als Casey
- Arthur Lake als Elevator Boy
- Hedda Hopper als Mrs. Stuyvesant
- Virginia Sale als Miss Johnson
- Theodore von Eltz als Hotel Manager
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Verfügbarkeit
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