Das Doppelleben des Herrn Mitty (1947)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Z. McLeod |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1947-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 956.625 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Walter Mitty lebt zwei Leben: eines als schüchterner Mann unter der Fuchtel seiner überfürsorglichen Mutter, das andere als Held unzähliger Tagträume, in denen er sich als tapferer Abenteurer, Pilot oder Held ausmalt. Diese Fantasiewelt gerät ins Wanken, als ihm auf offener Straße eine geheimnisvolle Frau ein kleines schwarzes Notizbuch in die Hand drückt. Darin sollen sich Hinweise auf die seit dem Zweiten Weltkrieg versteckten niederländischen Kronjuwelen befinden. Was Mitty zunächst für eine weitere Ausgeburt seiner Einbildungskraft hält, entpuppt sich als Teil einer verworrenen Verschwörung, in die er unversehens hineingezogen wird. Zwischen Einbildung und Wirklichkeit verliert er zunehmend den Überblick, welche der Gefahren um ihn herum real sind und welche nur seinem Kopf entspringen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1947 unter der Regie von Norman Z. McLeod. In den Hauptrollen sind Danny Kaye, Virginia Mayo, Boris Karloff und Fay Bainter zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Fantasy und Liebesfilm passt zur Grundidee der Geschichte: Sie lebt vom Wechsel zwischen Mittys ausschweifenden Tagträumen und der nüchternen, dann plötzlich ebenso abenteuerlichen Realität. Dass ein Alltagsmensch mit übermächtiger Mutterfigur unversehens in eine Kriminalverschwörung um verschollene Kronjuwelen gerät, macht aus der Fantasiewelt der Hauptfigur zugleich einen Kommentar auf ihre reale Unsicherheit. Die Besetzung mit Boris Karloff, der sonst vor allem mit Schrecken und Bedrohung verbunden wird, deutet an, dass auch die "echten" Ereignisse im Film bewusst mit Genrezitaten aus Krimi und Thriller spielen, während die Liebesgeschichte um die mysteriöse Frau der Erzählung eine romantische Ebene hinzufügt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl zählt der Film zu den Titeln, die kein breites, aber ein konstantes Publikum gefunden haben. Seit seiner Entstehung 1947 sind mittlerweile weit über siebzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb der Komödien- und Fantasy-Tradition seiner Zeit verortet, in der Tagtraum-Motive und die Verwischung von Fantasie und Wirklichkeit ein wiederkehrendes erzählerisches Mittel waren.
Bilder




Besetzung & Stab
- Danny Kaye als Walter Mitty
- Virginia Mayo als Rosalind van Hoorn
- Boris Karloff als Dr. Hollingshead
- Fay Bainter als Mrs. Mitty
- Ann Rutherford als Gertrude Griswold
- Thurston Hall als Bruce Pierce
- Gordon Jones als Tubby Wadsworth
- Florence Bates als Mrs. Griswold
- Konstantin Shayne als Peter van Hoorn
- Reginald Denny als Colonel
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