Das grüne Blut der Dämonen (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Ward Baker |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-11-09 |
| Budget | 367.085 $ |
| Einspielergebnis | 750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (282 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bei Ausgrabungsarbeiten stößt eine Bautrupp-Mannschaft auf ein rätselhaftes Objekt, das zunächst als nicht explodierte deutsche Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gilt. Colonel Breem und Dr. Quatermass werden zur Untersuchung hinzugezogen und stoßen im Inneren auf den toten Körper einer heuschreckenartigen Kreatur, deren Erscheinung auffällige Parallelen zu klassischen Teufelsdarstellungen aufweist. Quatermass entwickelt daraus eine Theorie: Die Wesen stammen vom Mars und haben einst die Gehirne unserer affenähnlichen Vorfahren manipuliert, um über sie die Erde zu übernehmen. Als sich sein Verdacht erhärtet, dass das gefundene Schiff eine über Jahrhunderte schlummernde Macht in sich trägt, die reaktiviert werden kann, nimmt das Geschehen eine bedrohliche Wendung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1967 unter der Regie von Roy Ward Baker. In den Hauptrollen sind Andrew Keir, James Donald, Barbara Shelley und Julian Glover zu sehen. Weitere Angaben zur Produktion liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science Fiction und Horror zeigt sich bereits in der Grundidee: Ein archäologischer Fund, der zunächst als Relikt des Krieges gedeutet wird, entpuppt sich als außerirdischer Ursprung des Bösen selbst. Diese Verknüpfung von wissenschaftlicher Untersuchung und dämonischer Bildsprache – die Kreatur wird ausdrücklich mit Teufelsdarstellungen in Verbindung gebracht – deutet auf eine Erzählweise hin, die menschliche Urängste rational zu erklären versucht, ohne sie dabei ihrer unheimlichen Wirkung zu berauben. Die Prämisse, dass eine fremde Intelligenz die menschliche Entwicklung selbst geprägt hat, verlagert den klassischen Invasionsstoff auf eine tiefere, evolutionäre Ebene.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Genrebeitrag einordnen. Seit seiner Entstehung 1967 sind mittlerweile 58 Jahre vergangen, was ihn deutlich der Frühzeit der Verbindung von Science-Fiction- und Horrorelementen im britischen Kino zuordnet. Innerhalb dieser Genrekombination steht er für einen Ansatz, der außerirdische Bedrohung mit religiös aufgeladener Bildsprache verknüpft, statt auf reine Actionelemente zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrew Keir als Prof. Bernard Quatermass
- James Donald als Dr. Mathew Roney
- Barbara Shelley als Barbara Judd
- Julian Glover als Colonel Breen
- Bryan Marshall als Captain Potter
- Maurice Good als Sergeant Cleghorn
- Duncan Lamont als Sladden
- Peter Copley als Howell
- Edwin Richfield als Minister
- Grant Taylor als Police Sergeant Ellis
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Verfügbarkeit
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