In der Schlinge des Teufels (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Ward Baker |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-03-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (171 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Fremde finden sich in einem Aufzug wieder, der sie in einen Keller ohne Ausgang bringt – und dort beginnt jeder von ihnen, eine Geschichte zu erzählen. Ein Mann macht sich auf die Suche nach seiner Schwester, um sie zu töten, denn sie ist die Erbin des väterlichen Vermögens; nach der Tat kehrt er in ein unheimliches Restaurant ein, um zu feiern. Ein frisch verheiratetes Paar zieht in ein neues Haus, doch der Ehemann gerät zunehmend in Rage, weil seine Frau ständig die Einrichtung verändert. Ein Magier will ein verzaubertes Seil aus Indien erwerben, doch die Besitzerin verweigert den Verkauf – er tötet sie und bekommt das Seil, womit eine bittere Rache ihren Anfang nimmt. Ein Mann täuscht seinen eigenen Tod vor, um eine Versicherung zu betrügen, gerät dabei aber an zwei Medizinstudenten, die für ihre Anatomieprüfung Leichen brauchen. Ein Künstler will sich an seinen Vertretern rächen und bedient sich schwarzer Magie und Voodoo, indem er Porträts malt, deren Zerstörung auch den Tod der Abgebildeten bedeutet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1973 unter der Regie von Roy Ward Baker und ist als Episodenhorror angelegt. Zur Besetzung gehören Anna Massey, Terry-Thomas, Glynis Johns und John Forbes-Robertson.
Hinter den Kulissen
Die Rahmenhandlung um fünf Gefangene, die sich reihum Geschichten erzählen, ist ein klassisches Erzählmuster des Episodenhorrors und erlaubt es, ganz unterschiedliche Schauplätze und Tonlagen aneinanderzureihen – vom bürgerlichen Ehedrama über den kolonialen Exotismus des verzauberten Seils bis zum makabren Versicherungsbetrug. Die Themen kreisen durchweg um Gier, Rache und Strafe, die den Figuren am Ende jeweils in überraschender Form widerfährt. Dass die Besetzung Namen wie Terry-Thomas und Glynis Johns versammelt, deutet auf eine Mischung aus Komödie und Schrecken hin, wie sie für britische Horroranthologien jener Zeit typisch war.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1973 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, in denen sich das Genre der Horroranthologie mit wechselnden Moden weiterentwickelt hat. Innerhalb dieser Tradition steht der Film als Beispiel für die episodische Erzählweise, die mehrere kurze, in sich abgeschlossene Schreckensgeschichten unter einem gemeinsamen Dach versammelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anna Massey als Donna Rogers (segment 1 "Midnight Mess")
- Terry-Thomas als Arthur Critchit (segment 2 "The Neat Job")
- Glynis Johns als Eleanor Critchit (segment 2 "The Neat Job")
- John Forbes-Robertson als Wilson (segment 2 "The Neat Job")
- Curd Jürgens als Sebastian (segment 3 "This Trick'll Kill You")
- Dawn Addams als Inez (segment 3 "This Trick'll Kill You")
- Ishaq Bux als Fakir (segment 3 "This Trick'll Kill You")
- Michael Craig als Maitland (segment 4 "Bargain in Death")
- Edward Judd als Alex (segment 4 "Bargain in Death")
- Robin Nedwell als Tom (segment 4 "Bargain in Death")
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Verfügbarkeit
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