Das Leben - Ein Sechserpack (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Schepisi |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.284.090 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (382 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Ehepaar Kittredge bewohnt ein schickes Apartment an der Fifth Avenue und zählt damit zur New Yorker Oberschicht. An einem Abend, an dem ein südafrikanischer Millionär bei ihnen zu Gast ist, klopft ein blutender Mann an die Tür. Er stellt sich als Paul vor, als Studienfreund ihrer Kinder und Sohn von Sidney Poitier.
Die Gastgeber und ihr Besucher lassen sich von Paul überzeugen und bieten ihm sogar ein Bett für die Nacht an. Paul erzählt fantastische Geschichten und zieht alle in seinen Bann. Doch wer dieser Paul in Wahrheit ist, bleibt zunächst ein Rätsel.
Entstehungsgeschichte
Fred Schepisi führte Regie bei dem Film, der 1993 erschien und im Englischen „Six Degrees of Separation“ heißt. Die Besetzung vereint Stockard Channing, Will Smith, Donald Sutherland und Ian McKellen. Freigegeben ist er bereits ab 6 Jahren, der Stoff lebt also nicht von drastischen Szenen, sondern von Gesprächen, Behauptungen und Täuschung.
Hinter den Kulissen
Mystery, Drama und Komödie ergeben eine Mischung, die schon im Kern der Handlung angelegt ist. Das Rätsel um Pauls Identität liefert die Spannung, das Porträt einer wohlhabenden Familie den dramatischen Unterbau, und die Leichtgläubigkeit der Gastgeber öffnet Raum für komische Momente.
Bemerkenswert ist, womit Paul sich Zutritt verschafft. Nicht Geld oder Gewalt öffnen ihm die Tür, sondern Geschichten und ein berühmter Name. Die Anlage fragt damit, wie sehr sich eine Gesellschaft, die auf Kontakte und Herkunft achtet, von genau diesen Merkmalen blenden lässt. Das elegante Apartment wird so zur Bühne, auf der sich zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Gastfreundschaft, Neugier und Selbsttäuschung sein kann.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten liegt der Film im Mittelfeld, wobei die Bewertung auf einigen hundert Stimmen beruht. Das deutet auf ein Publikum hin, das ihn schätzt, ohne sich einig zu sein. 33 Jahre nach seinem Erscheinen bleibt die Grundfrage, wie leicht sich Menschen von einer guten Erzählung vereinnahmen lassen, erstaunlich zeitlos. Im Spektrum der Gesellschaftsstücke gehört er zu jenen Filmen, die ihr Mysterium nicht mit Action, sondern mit Worten auflösen wollen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stockard Channing als Ouisa
- Will Smith als Paul
- Donald Sutherland als Flan
- Ian McKellen als Geoffrey
- Mary Beth Hurt als Kitty
- Bruce Davison als Larkin
- Richard Masur als Dr. Fine
- Anthony Michael Hall als Trent
- Heather Graham als Elizabeth
- Eric Thal als Rick
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Verfügbarkeit
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