Das Leben ist süß (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Leigh |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-03-22 |
| Einspielergebnis | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nördlich von London lebt eine Familie zusammen und doch nebeneinander her: Wendy, die zwischen Ladenjob, Aerobic-Unterricht für Schulkinder und Späßen wie im Varieté kaum zur Ruhe kommt, und Andy, ihr Mann, ein Koch, der die Renovierung des gemeinsamen Hauses immer wieder aufschiebt und sich mit einem angetrunkenen Freund einen kaputten Imbisswagen zulegt. Ihre erwachsenen Zwillingstöchter könnten unterschiedlicher kaum sein: Natalie, kurzhaarig, resolut, arbeitet als Klempnerin und plant einen Urlaub in den USA, sonst aber wenig für sich selbst. Ihre Schwester Nicola dagegen ist arbeitslos, unglücklich, bulimisch, verschlossen hinter großer Brille und nervösen Händen. Wie diese vier miteinander umgehen, sich necken, verletzen und trotzdem aneinander hängen, bildet den eigentlichen Stoff des Films.
Entstehungsgeschichte
„Das Leben ist süß“ entstand 1991 unter der Regie von Mike Leigh. Die Rollen der Familie übernehmen Alison Steadman als Wendy, Jim Broadbent als Andy, Claire Skinner als eine der Töchter sowie Timothy Spall in einer weiteren Rolle.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Ein Alltag voller kleiner Absurditäten – der marode Imbisswagen, die Aerobic-Stunden, die vaudevillehaften Scherze Wendys – steht neben ernsteren Themen wie Nicolas Essstörung und Isolation. Die Erzählung setzt nicht auf einen äußeren Konflikt, sondern beobachtet, wie sich Zuneigung, Reibung und Sorge innerhalb einer Familie in kleinen Gesten zeigen. Dass die Handlung sich ganz auf vier Figuren konzentriert und ihr Zusammenspiel in den Mittelpunkt rückt, deutet auf einen Film, der eher Charakterstudie als plotgetriebene Geschichte sein will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber im breiten Publikum wenig präsent einordnen. Seit seiner Entstehung 1991 sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was ihn zu einem Werk macht, das seine Zeit – Familienalltag, Arbeit, Körperbilder – aus einigem historischen Abstand betrachten lässt. Innerhalb der Schnittmenge aus Komödie und Drama reiht er sich in eine Tradition ein, die menschliche Schwächen ohne große dramatische Zuspitzung zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alison Steadman als Wendy
- Jim Broadbent als Andy
- Timothy Spall als Aubrey
- Claire Skinner als Natalie
- Jane Horrocks als Nicola
- David Thewlis als Nicola's Lover
- Moya Brady als Paula
- Stephen Rea als Patsy
- David Neilson als Steve
- Harriet Thorpe als Customer
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Verfügbarkeit
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