Stephen Rea
Werdegang
Stephen Rea wurde am 31. Oktober 1946 in Belfast, Nordirland, geboren und ist irischer Schauspieler. Seine Ausbildung erhielt er an der Abbey Theatre School, danach war er über Jahre an irischen und englischen Theatern tätig, unter anderem gemeinsam mit Gabriel Byrne und Colm Meaney. Sein Filmdebüt gab er 1970 in einer kleinen Nebenrolle in dem Horrorfilm „Der Todesschrei der Hexen" mit Vincent Price. Eine erste größere Rolle bekam er 1980 von Neil Jordan in „Angel", dem als Vorgeschichte zu „The Crying Game" geltenden Film. 1992 wurde er durch die Rolle des Fergus in „The Crying Game" bekannt, wofür er 1993 als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert war. Mit Jordan drehte er insgesamt zwölf Filme, zuletzt „Greta" (2018). Weitere Stationen waren 1995 „Citizen X" als Gerichtsmediziner, 2001 „On the Edge", 2003 die Verkörperung des Leopold Bloom in „Bloom" sowie 2006 eine Hauptrolle in „V wie Vendetta" als gewissensgeplagter Polizeibeamter eines diktatorischen Regimes.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 23 Titel mit Stephen Rea als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme, nur zwei Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1992 bis 2025, decken also einen Zeitraum von 33 Jahren ab, der erste liegt 46 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der jüngste 79 Jahre danach. Die Genres sind breit gestreut: von Drama, Krimi und Kriegsfilm über Science-Fiction, Horror und Fantasy bis zu Komödie, Western und Historienfilm, insgesamt 18 verschiedene Genres, was auf ein sehr vielseitiges Rollenspektrum hindeutet.
Einordnung
Die Bewertungen der 23 Titel bewegen sich zwischen 5,1 und 8,1, im Schnitt bei 6,6 von 10. Am höchsten bewertet sind „V wie Vendetta" (8,1) und „Breakfast on Pluto" (7,9), während Titel wie „Nothing Personal" (5,1) oder „Stuck" (5,5) am unteren Ende liegen. Der Großteil der Titel bewegt sich im mittleren Bereich zwischen 6,0 und 7,3. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 33 Jahre kontinuierlicher Präsenz im Katalog.
Filmografie