Das letzte Haus links (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wes Craven |
|---|---|
| Genre | Horror, Krimi |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 90.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (811 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mari ist gerade siebzehn geworden und mit ihrer Freundin auf dem Weg zu einem Rockkonzert. In der Stadt geraten die beiden an eine Gruppe sadistischer Ausbrecher, die sie entführen, misshandeln und töten. Die Geschichte bleibt danach nicht bei den Tätern allein stehen: Auf ihrer Flucht suchen sie ein Quartier für die Nacht und finden es, ohne es zu wissen, ausgerechnet bei Maris Eltern. Diese begreifen rasch, wen sie im Haus haben. Der Vater schwört blutige Rache, und damit verschiebt sich die Frage von dem, was geschehen ist, zu dem, was Menschen daraufhin tun.
Entstehungsgeschichte
Wes Craven inszenierte den Film, der 1972 herauskam und im Original „The Last House on the Left“ heißt. Die Besetzung nennt Sandra Peabody, Lucy Grantham, David Hess und Fred J. Lincoln. Die Freigabe ab 18 Jahren markiert die höchste Stufe und entspricht der Härte des Stoffes.
Hinter den Kulissen
Horror und Krimi ergeben hier keine Ermittlungsgeschichte, sondern eine Anordnung aus Tat und Vergeltung ohne vermittelnde Instanz. Behörden kommen in der Ausgangslage nicht vor; was zählt, ist ein Zufall, der Täter und Angehörige unter dasselbe Dach bringt. Diese Konstruktion ist der eigentliche Kern. Sie zwingt das Publikum, den Wechsel der Perspektive mitzumachen, und stellt die Rache nicht als Lösung dar, sondern als weiteres Ereignis daneben. Erzählt wird das ohne Ausschmückung, mit sehr wenigen Schauplätzen und einer kleinen Zahl von Figuren. Der Stoff bleibt schwer erträglich, und die Anlage lässt kaum Distanz zu.
Einordnung & Wirkung
Bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10. Ein glatter Mittelwert bildet bei einem Film dieser Art selten Gleichgültigkeit ab, sondern eher weit auseinanderliegende Urteile über die Frage, wie viel Zumutung eine Erzählung tragen darf. 54 Jahre nach dem Erscheinen hat sich daran wenig geändert. Im Horrorfeld steht der Film am rauen Rand, weit entfernt von jeder Beschwichtigung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Peabody als Mari Collingwood
- Lucy Grantham als Phyllis Stone
- David Hess als Krug Stillo
- Fred J. Lincoln als Fred 'Weasel' Padowski
- Jeramie Rain als Sadie
- Marc Sheffler als Junior Stillo
- Richard Towers als Dr. John Collingwood
- Cynthia Carr als Mrs. Estelle Collingwood
- Ada Washington als Ada
- Marshall Anker als Sheriff
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Verfügbarkeit
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