Das Lied von Bernadette (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry King |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-12-21 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lourdes, Februar 1858: Die vierzehnjährige Bernadette Soubirous, gesundheitlich angeschlagen, begegnet an einer Grotte am Stadtrand einer „wunderschönen Dame“. Diese trägt ihr auf, an der Stelle nach einer Quelle zu suchen, und Bernadette findet tatsächlich Wasser. Es heilt Menschen, die darin baden, nur Bernadette selbst bleibt krank. Als sich die Nachricht vom „Wunder von Lourdes“ verbreitet, strömen Schaulustige und Hilfesuchende herbei. Kirche und weltliche Behörden begegnen dem jungen Mädchen mit Misstrauen und Druck, doch sie hält an dem fest, was ihr die Erscheinung aufgetragen hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1943 unter der Regie von Henry King und ist als Drama angelegt. In den Hauptrollen sind Jennifer Jones als Bernadette sowie William Eythe, Charles Bickford und Vincent Price zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet die Perspektive eines einzelnen, gesellschaftlich schwachen Mädchens mit dem großen Thema eines angeblichen Wunders, das eine ganze Ortschaft und ihre Institutionen erfasst. Dass die Erzählung Bernadette selbst nicht heilen lässt, während andere durch das Wasser gesund werden, setzt einen bewussten Kontrapunkt zur simplen Wundergeschichte: Im Zentrum steht weniger das übernatürliche Ereignis als der Widerstand, den ein einzelner Mensch gegen Autoritäten leistet, die seine Erfahrung nicht anerkennen wollen. Die Konfrontation mit Kirche und Regierung deutet an, dass der Stoff auch als Auseinandersetzung mit Glauben, Zweifel und institutioneller Macht gelesen werden kann, nicht allein als religiöse Erbauungsgeschichte. Die reine Genrebezeichnung Drama lässt entsprechend Raum für eine ernste, auf die innere Haltung der Hauptfigur konzentrierte Erzählweise statt spektakulärer Inszenierung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht breit diskutierten Bereich. Seit der Entstehung 1943 liegen über achtzig Jahre, entsprechend handelt es sich um einen Film aus einer deutlich älteren Ära des Erzählkinos. Innerhalb des Dramagenres steht er als Beispiel für Stoffe, die eine reale historische Begebenheit als Ausgangspunkt für ein Charakterporträt nutzen, dessen Wirkung sich heute vor allem aus der Distanz zur Entstehungszeit beurteilen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Jones als Bernadette
- William Eythe als Antoine Nicolau
- Charles Bickford als Father Peyramale
- Vincent Price als Prosecutor Vital Dutour
- Lee J. Cobb als Dr. Dozous
- Gladys Cooper als Sister Marie Therese Vauzous
- Anne Revere als Louise Soubirous
- Roman Bohnen als François Soubirous
- Mary Anderson als Jeanne Abadie
- Patricia Morison als Empress Eugenie
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Verfügbarkeit
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