Der Scharfschütze (1950)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry King |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1950-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (216 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jimmy Ringo ist ein Mann, dessen Ruf ihm längst vorauseilt: Als Scharfschütze und Revolverheld hat er sich einen Namen gemacht, den er nicht mehr tragen will. Er ist müde geworden, will seinen tödlichen Beruf hinter sich lassen, doch die eigene Legende lässt ihn nicht los. Immer wieder fordern jüngere Schützen ihn heraus, um sich an seinem Namen zu messen. Ein Notwehrfall, bei dem ein Junge stirbt, treibt ihn schließlich in die Stadt Cayenne, wo er auf ein Leben mit seiner Frau hofft, von der er sich vor Jahren entfremdet hat. Doch seine Ankunft bleibt nicht verborgen: Die Kunde von seiner Anwesenheit zieht Männer an, die ihren eigenen Namen mit seinem verknüpfen wollen. Ringo hat sich entschieden, nicht mehr zu töten – eine Haltung, die ihn in eine ausweglose Lage bringt.
Entstehungsgeschichte
„Der Scharfschütze“ entstand 1950 unter der Regie von Henry King. In den Hauptrollen sind Gregory Peck, Helen Westcott, Millard Mitchell und Jean Parker zu sehen. Der Western trägt eine Freigabe ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf die üblichen Schauwerte des Genres und konzentriert sich auf einen Mann, der von seinem eigenen Ruf eingeholt wird. Statt auf große Duellszenen setzt die Erzählung auf die Enge einer einzigen Stadt und einen engen Zeitrahmen, in dem sich Ringos Vergangenheit und Gegenwart überlagern. Die Konstellation aus Ehefrau, die sich abgewendet hat, und jungen Herausforderern, die ihn stellen wollen, macht deutlich, dass es weniger um Schießereien als um die Frage geht, ob ein Mann seiner eigenen Legende entkommen kann. Das Western-Genre dient hier als Rahmen für eine Charakterstudie über Ruf, Reue und die Unmöglichkeit, aus der eigenen Geschichte auszusteigen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen zählt der Film zu den solide bewerteten Western seiner Zeit, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1950 sind mittlerweile 75 Jahre vergangen, was den Film in die frühe Phase des klassischen Hollywood-Western einordnet, in der ruhigere, figurenzentrierte Erzählweisen neben actionbetonteren Stoffen ihren Platz hatten. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Variante, die den alternden Revolverhelden nicht als Actionfigur, sondern als Getriebenen zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gregory Peck als Jimmy Ringo
- Helen Westcott als Peggy Walsh
- Millard Mitchell als Marshal Mark Strett
- Jean Parker als Molly
- Karl Malden als Mac
- Skip Homeier als Hunt Bromley
- Anthony Ross als Deputy Charlie Norris
- Verna Felton als Mrs. August Pennyfeather
- Ellen Corby als Mrs. Devlin
- Richard Jaeckel als Eddie
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Verfügbarkeit
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