Das Meer in mir (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alejandro Amenábar |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.806.000 $ |
| Einspielergebnis | 43.731.621 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.049 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In seinen Gedanken ist Ramón unverändert jung, beweglich und bei Frauen beliebt. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Seit einem Badeunfall vor 27 Jahren ist der hochintelligente Mann vom Hals abwärts gelähmt.
Seit langem möchte er aus diesem Dasein scheiden. Allein kann er es nicht, er wäre auf Hilfe angewiesen, und die verweigern ihm Staat und Kirche. Auch der eigene Bruder, in dessen Haus er lebt und in dem seine Schwägerin ihn aufopferungsvoll pflegt, stellt sich dagegen. Erst als die lebenslustige Rosa auftaucht, rückt sein Wunsch in greifbare Nähe.
Entstehungsgeschichte
Alejandro Amenábar führte Regie, herausgekommen ist das Drama 2004. Javier Bardem spielt Ramón; Belén Rueda, Lola Dueñas und Joan Dalmau ergänzen die Besetzung. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Stoff ist genau umrissen: Geschwisterbeziehung, Querschnittslähmung, Intensivstation, Frauenheld, Rollstuhl, Sterben und Tod. Auffällig ist, dass darin nicht nur Krankheit und Tod stehen, sondern auch der Frauenheld. Beides gehört zusammen, weil die Erzählung zwei Bilder desselben Mannes nebeneinanderstellt: das innere, in dem er beweglich geblieben ist, und das äußere, an das sein Körper ihn bindet.
Dass der Film ein reines Drama ist, passt zur Anlage. Der Konflikt entsteht nicht aus einem Ereignis, sondern aus einer Haltung, die auf Widerstand trifft — bei Institutionen ebenso wie in der eigenen Familie. Die Geschwisterbeziehung ist deshalb kein Nebenstrang: Wer jemanden pflegt, hat eine eigene Sicht auf dessen Wunsch zu sterben. Der Stoff wird damit als Auseinandersetzung geführt, nicht als These.
Einordnung & Wirkung
7,6 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen sind ein hoher Wert, getragen von einem begrenzten, aber deutlich zustimmenden Kreis an Beteiligten. 22 Jahre nach dem Erscheinungsjahr hat der Film von seiner Schärfe nichts verloren, denn die Frage nach Hilfe beim Sterben ist ungelöst geblieben. Innerhalb des Dramas steht er für die Auseinandersetzung mit Selbstbestimmung am Lebensende, die weder beschönigt noch drängt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Javier Bardem als Ramón Sampedro
- Belén Rueda als Julia
- Lola Dueñas als Rosa
- Joan Dalmau als Joaquín
- Josep Maria Pou als Padre Francisco
- Mabel Rivera als Manuela
- Celso Bugallo als José
- Clara Segura als Gené
- Alberto Jiménez als Germán
- Tamar Novas als Javi
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Verfügbarkeit
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