Tesis - Faszination des Grauens (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alejandro Amenábar |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-04-11 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 2.647.055 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (984 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Angela studiert an der Filmhochschule und will ihre Magisterarbeit über Gewalt im Film schreiben. Bei der Recherche findet sie im Archiv der Universität Videoaufnahmen von Morden an Mitstudentinnen und wird so mit dem Phänomen sogenannter Snuff-Filme konfrontiert. Hilfe erhält sie von ihrem Studienkollegen Chema, einem eingefleischten Splatter-Fan. Der Horror der Aufnahmen überträgt sich allmählich auf ihr eigenes Leben. Als sie sich in den Studenten Bosco verliebt, begeht sie einen verhängnisvollen Fehler, dessen Folgen hier offenbleiben.
Entstehungsgeschichte
Alejandro Amenábar inszenierte den 1996 erschienenen Film, der im Englischen Thesis heißt. Ana Torrent, Fele Martínez, Eduardo Noriega und Xabier Elorriaga bilden die Besetzung. Die Freigabe ab achtzehn Jahren ist die höchste Stufe und weist auf die Härte des Stoffes hin.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller stehen als Genres nebeneinander, und die Anlage nutzt beides. Der Thriller liefert die Ermittlungsbewegung einer Figur, die etwas herausfinden will; der Horror liegt darin, dass ihr Gegenstand selbst aus Bildern besteht. Eine Studentin, die über Gewalt im Film arbeitet und dann auf gefilmte Gewalt stößt, macht den Film zu einer Reflexion über das eigene Medium, ohne dass er dafür aus der Spannungsform aussteigen müsste. Die Nähe zwischen forschender Distanz und Faszination ist die Kippstelle, auf die alles zuläuft. Der Stoff berührt reale Gewalt gegen Frauen und verlangt entsprechend nüchterne Betrachtung. Auch die Figurenaufstellung stützt diese Lesart: Neben der Studentin stehen ein Kommilitone mit ausgeprägtem Faible für drastische Filme und ein weiterer, in den sie sich verliebt. Beide befragen ihre eigene Haltung zur Gewalt im Bild von unterschiedlichen Seiten her.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert Stimmen ergibt sich eine Bewertung von 7,5 von 10, ein deutlich positiver Wert bei kleiner Beteiligung. Dreißig Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel innerhalb des Genres ein Beispiel dafür, wie ein Thriller aus einem akademischen Ausgangspunkt heraus entwickelt werden kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ana Torrent als Ángela
- Fele Martínez als Chema
- Eduardo Noriega als Bosco
- Xabier Elorriaga als Castro
- Miguel Picazo als Figueroa
- Nieves Herranz als Sena
- Rosa Campillo als Yolanda
- Paco Hernández als Ángela's Father
- Rosa Ávila als Ángela's Mother
- Teresa Castanedo als TV Presenter
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Verfügbarkeit
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