Das neue Land (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Troell |
|---|---|
| Genre | Drama, Western, Historie |
| Laufzeit | 160 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-02-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karl-Oskar und Kristina haben New York hinter sich gelassen und schlagen sich nach Minnesota durch, um dort ein neues Leben zu beginnen. Der Anfang in der Fremde ist mühsam, doch mit der Zeit trägt die harte Arbeit Früchte, und die Familie erreicht einen Lebensstandard, den sie in Schweden nie gekannt hätte. Der Sioux-Aufstand bringt Gefahr in ihre Nähe, doch die Familie übersteht die Bedrohung. Parallel dazu zieht es Karl-Oskars Bruder Robert nach Kalifornien, wo er sein Glück suchen will. Sein Weg führt ihn nicht ans Ziel, dafür aber in den Besitz einer Mine, die er geschenkt bekommt und ebenso schnell wieder verliert. Kristina, die innerlich nie ganz in der neuen Heimat angekommen ist, bekommt mehrere Kinder und trifft am Ende eine Entscheidung, die weitreichende Folgen hat.
Entstehungsgeschichte
„Das neue Land“ entstand 1972 unter der Regie von Jan Troell. In den Hauptrollen sind Max von Sydow und Liv Ullmann als Karl-Oskar und Kristina zu sehen, an ihrer Seite Eddie Axberg als Robert und Pierre Lindstedt. Der Film ist als Drama angelegt, das historische und western-typische Elemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Western und Historie verweist auf eine Erzählung, die den Alltag von Auswanderern ernst nimmt, statt ihn abenteuerlich zu überhöhen. Die Reise nach Minnesota, die Arbeit auf dem Land, Krankheit und Konflikte mit den Sioux werden nicht als Kulisse für Spannung genutzt, sondern als Teil eines langen, oft harten Lebenswegs. Dass zwei parallele Schicksale – das der zurückhaltenden Kristina und das des ruhelosen Robert – erzählt werden, zeigt eine Geschichte, die weniger auf ein einzelnes Ziel zusteuert als auf die Frage, was ein neues Land aus Menschen macht, die es nie ganz zu ihrem eigenen erklären können.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeigt sich, dass der Film ein kleines, aber deutlich zugewandtes Publikum gefunden hat. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1972 und heute liegen über fünf Jahrzehnte, in denen sich das Bild von Auswanderergeschichten im Kino gewandelt hat, doch die stille, konsequente Erzählweise des Films unterscheidet ihn von actionbetonteren Werken des Western-Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max von Sydow als Karl Oskar
- Liv Ullmann als Kristina
- Eddie Axberg als Robert
- Pierre Lindstedt als Arvid
- Allan Edwall als Danjel
- Monica Zetterlund als Ulrika
- Hans Alfredson als Jonas Petter
- Agneta Prytz als Fina-Kajsa
- Halvar Björk als Anders Månsson, hennes son
- Tom C. Fouts als Pastor Jackson
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Verfügbarkeit
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