Max von Sydow
Werdegang
Max von Sydow, geboren 1929 als Carl Adolf von Sydow, war ein schwedischer Schauspieler deutsch-pommerscher Abstammung, der seit 2002 auch die französische Staatsangehörigkeit besaß. Er gilt als einer der profiliertesten internationalen Charakterdarsteller seiner Generation. Sein Filmdebüt hatte er 1949 unter der Regie von Alf Sjöberg. Ab 1955 arbeitete er in Malmö mit Ingmar Bergman zusammen, zunächst am Theater, später in mehreren Filmen; 1957 gelang ihm mit „Das siebente Siegel" der internationale Durchbruch. 1965 übernahm er erstmals eine Hauptrolle in einer amerikanischen Produktion, als Jesus Christus in „Die größte Geschichte aller Zeiten". Später lebte er zeitweise in Los Angeles und Rom und wirkte sowohl in italienischen Produktionen als auch weiterhin in Hollywood-Filmen mit, unter anderem als Priester in „Der Exorzist" und als Blofeld in „Sag niemals nie". Für „Pelle, der Eroberer" erhielt er 1989 eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. 2015 gehörte er zum Ensemble von „Star Wars: Das Erwachen der Macht", 2016 spielte er in „Game of Thrones" den dreiäugigen Raben.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel mit Max von Sydow als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken einen Zeitraum von 1957 bis 2018 ab, also 61 Jahre – vom Debüt bei uns 28 Jahre nach seiner Geburt bis zu einem letzten Titel im Alter von 89 Jahren. Das Genrespektrum ist breit gefächert und umfasst Drama, Thriller, Mystery, Fantasy, Horror, Science-Fiction, Action, Historie, Liebesfilm, Kriegsfilm, Familie, Krimi und Western, wobei das Drama den Schwerpunkt bildet.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel bewegen sich zwischen 6,1 und 8,2, im Schnitt bei 7,4 von 10 – ein insgesamt solides bis gutes Niveau ohne größere Ausreißer nach unten. Die höchsten Wertungen erreichen „Shutter Island" und „Das siebente Siegel" mit 8,2 beziehungsweise 8,1. Über sechs Jahrzehnte Filmografie hinweg zeigt sich damit eine bemerkenswerte Konstanz in der Qualität der bei uns verzeichneten Titel, von den frühen Bergman-Produktionen bis zu späteren internationalen Großproduktionen.
Filmografie