Emigranten (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Troell |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Western |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-03-08 |
| Budget | 1.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitte des 19. Jahrhunderts kämpfen Kristina und Karl-Oskar im südschwedischen Småland um das Überleben auf einem kaum fruchtbaren Stück Land. Schlechtes Wetter und Missernten prägen den Alltag, und die Not wird bitter greifbar, als ihr erstgeborenes Kind Anna sich an einer heimlich genaschten Gerstengrütze zu Tode isst. Dieser Verlust bringt Kristina dazu, Karl-Oskars Idee zuzustimmen, Schweden zu verlassen und in die USA auszuwandern. Gemeinsam mit anderen, die aus religiösen oder persönlichen Gründen ebenfalls fliehen wollen, besteigen sie ein einfaches Segelschiff. Die Überfahrt zieht sich über zehn Wochen hin, begleitet von Entbehrungen und Ungewissheit, bis die Gruppe schließlich amerikanischen Boden erreicht.
Entstehungsgeschichte
"Emigranten" entstand 1971 unter der Regie von Jan Troell. In den Hauptrollen sind Max von Sydow und Liv Ullmann als Karl-Oskar und Kristina zu sehen, an ihrer Seite stehen Eddie Axberg und Sven-Olof Bern. Der Film ist als historisches Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und einer western-nahen Erzählhaltung verweist auf eine Geschichte, die das Aufbrechen in unbekanntes Terrain und das Bestehen gegen widrige äußere Umstände in den Mittelpunkt stellt. Die Anlage der Handlung – eine Familie, die durch Hunger und Verlust zum Aufbruch gezwungen wird, begleitet von einer Gruppe Mitreisender mit je eigenen Beweggründen – deutet auf eine Erzählung an, die individuelles Schicksal mit einer größeren Bewegung von Menschen verknüpft, die ihre Heimat aus existenzieller Not verlassen. Die zehnwöchige Schiffsreise als zentrales Element legt nahe, dass der Weg selbst, mit seinen Mühen und Gefahren, ebenso Gewicht erhält wie Ausgangspunkt und Ziel der Reise.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer eher überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein Bild ab, das auf ein interessiertes, aber zahlenmäßig begrenztes Publikum schließen lässt. Seit der Entstehung des Films 1971 sind über fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb der Kategorien Drama und Historie zu einem Werk macht, das deutlich vor der Gegenwart entstanden ist. Innerhalb dieser Genres steht er für eine Erzählweise, die auf die schwierigen Lebensbedingungen einer bestimmten historischen Epoche und die daraus entstehende Notwendigkeit zur Auswanderung fokussiert ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max von Sydow als Karl Oskar
- Liv Ullmann als Kristina
- Eddie Axberg als Robert
- Sven-Olof Bern als Nils
- Aina Alfredsson als Märta
- Allan Edwall als Danjel
- Monica Zetterlund als Ulrika
- Pierre Lindstedt als Arvid
- Hans Alfredson als Jonas Petter
- Ulla Smidje als Inga-Lena
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Verfügbarkeit
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