Das Privatleben des Sherlock Holmes (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Komödie |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (348 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine russische Ballerina tritt mit einem Auftrag an Sherlock Holmes heran, und damit beginnt für den Detektiv eine Reihe von Verwicklungen, die mit seiner gewohnten Überlegenheit wenig zu tun haben. Holmes, dessen Spürsinn häufig von Kokain getrübt ist, merkt diesmal zu spät, dass er nicht nur jagt, sondern selbst gejagt wird.
Auch privat gerät er in Bedrängnis. Die Tänzerin stellt ihm hartnäckig nach, und um ihren Annäherungen zu entgehen, gibt Holmes vor, homosexuell zu sein. Das Pech mit Frauen verfolgt ihn in einem zweiten Fall weiter: Dort fällt er auf eine attraktive deutsche Spionin herein. Wie sich beide Geschichten auflösen, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder zeichnet für die Regie dieses Films von 1970 verantwortlich, dessen Originaltitel „The Private Life of Sherlock Holmes“ lautet. In den Hauptrollen agieren Robert Stephens, Colin Blakely, Geneviève Page und Christopher Lee. Die Freigabe ab 6 Jahren macht ihn schon für ein junges Publikum zugänglich.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel verrät die Stoßrichtung: Nicht der Ermittler im Dienst steht im Vordergrund, sondern der Mensch dahinter. Mystery, Krimi und Komödie verbinden sich zu einem Ansatz, der die bekannte Detektivfigur nicht nur Fälle lösen lässt, sondern sie verletzlich und fehlbar zeigt. Holmes irrt, lässt sich täuschen und muss zu Ausreden greifen, um sich aus unangenehmen Lagen zu befreien.
Die komödiantischen Elemente entstehen vor allem aus dem Kontrast zwischen dem Ruf des scharfsinnigen Detektivs und seinen Missgeschicken im Umgang mit Frauen. Die zweigeteilte Anlage mit zwei Fällen erlaubt es, diese Schwäche aus verschiedenen Richtungen zu beleuchten. Zugleich bleibt durch die Spionagehandlung und die Frage nach Jäger und Gejagtem der Kriminalanteil erhalten, sodass der Film nicht zur reinen Parodie wird.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 spricht für eine überwiegend positive Aufnahme. Die Stimmenbasis umfasst einige hundert Wertungen, was für einen Film dieses Alters eine beachtliche, wenn auch nicht breite Grundlage ist. 56 Jahre liegen zwischen Erscheinen und heute. Unter den Detektivkomödien setzt der Titel einen eigenen Akzent, weil er den Blick vom Fall auf das Privatleben des Detektivs lenkt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Robert Stephens als Sherlock Holmes
- Colin Blakely als Dr. John Watson
- Geneviève Page als Gabrielle Valadon
- Christopher Lee als Mycroft Holmes
- Tamara Toumanova als Madame Petrova
- Clive Revill als Nikolai Rogozhin
- Irene Handl als Mrs. Hudson
- Mollie Maureen als Queen Victoria
- Stanley Holloway als Gravedigger
- Catherine Lacey als Woman in Wheelchair
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Verfügbarkeit
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