Das Schweigen (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ingmar Bergman |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (406 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Schwestern Ester und Anna sind mit dem Zug auf der Heimreise aus den Sommerferien. Anna hat ihren kleinen Sohn Johan dabei. Weil es Ester unterwegs schlecht geht, müssen die drei am nächsten Bahnhof aussteigen und in einem Hotel unterkommen.
Dort beginnt eine seltsame Fremdheit. Das Personal spricht eine unbekannte Sprache und scheint keine andere zu verstehen. Während Ester im Hotel versucht, wieder zu Kräften zu kommen, begegnet Johan einer Gruppe kleinwüchsiger Menschen. Sie beziehen ihn in ihre Spiele ein und verkleiden ihn sogar als Mädchen.
Anna geht unterdessen ins Kino. Sie bemerkt, dass sich in dieser Stadt niemand dafür interessiert, was die anderen tun. Bevor die drei weiterreisen können, geraten sie alle in Erlebnisse, mit denen keiner von ihnen gerechnet hat.
Entstehungsgeschichte
Das Drama stammt aus dem Jahr 1963, Ingmar Bergman führte Regie. Ingrid Thulin und Gunnel Lindblom stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt durch Birger Malmsten und Håkan Jahnberg. Erst ab 18 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, doch die Anlage der Geschichte weist über eine gewöhnliche Liebesgeschichte hinaus. Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern und ein Kind, eingeschlossen in einem Hotel, dessen Sprache sie nicht verstehen.
Die Sprachlosigkeit ist das tragende Motiv. Wo niemand den anderen versteht, bleiben die Figuren auf sich selbst zurückgeworfen, und die Beziehung zwischen den Schwestern tritt umso schärfer hervor. Der kleine Johan dient als Beobachter, der das Fremde mit kindlicher Offenheit erkundet, während die Erwachsenen darin eher Gleichgültigkeit und Isolation erfahren. Die fremde Stadt wird so zum Spiegel innerer Zustände.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Einige hundert Stimmen stützen diesen Wert, eine überschaubare, aber verlässliche Basis.
Seit dem Erscheinen sind 63 Jahre vergangen. Im Drama steht der Titel für eine Erzählweise, die mehr auf Stimmung und Andeutung setzt als auf eine klar aufgelöste Handlung, und die Fremdheit, Nähe und Entfremdung zwischen Menschen in eine rätselhafte Umgebung überträgt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ingrid Thulin als Ester
- Gunnel Lindblom als Anna
- Birger Malmsten als Bartender
- Håkan Jahnberg als Hotel Steward
- Jörgen Lindström als Johan
- Kotti Chave als Officer in the Train Compartment
- Lissi Alandh als Woman in Variety Hall (uncredited)
- Leif Forstenberg als Man in Variety Hall (uncredited)
- Eskil Kalling als Bar Owner (uncredited)
- Karl-Arne Bergman als Paperboy (uncredited)
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Verfügbarkeit
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