Das süße Leben (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 168 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 19.647.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (2.078 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marcello Rubini schreibt für Boulevardblätter in Rom und wollte einmal Schriftsteller werden. Über sieben Episoden, verteilt auf etwa neun Tage, begleitet ihn der Film durch Nächte, in denen er einer Erfüllung nachjagt, die es nicht gibt.
Er trifft die schwedische Schauspielerin Sylvia, mit der er in den Trevi-Brunnen steigt; er berichtet über zwei Kinder, die angeblich die Madonna gesehen haben, und beobachtet, wie sich eine Menschenmenge im Regen versammelt; er besucht seinen Freund Steiner, der alles hat, was Marcello für Glück hält. Am Ende steht ein Morgen am Strand, an dem Fischer etwas an Land ziehen und Marcello ein Mädchen nicht mehr versteht, das ihm etwas zuruft.
Entstehungsgeschichte
Federico Fellini inszenierte den Film als Folge von Episoden mit Prolog, sieben Hauptteilen, einem Zwischenspiel und einem Epilog — eine Form, die mit dem geschlossenen Erzählen der Zeit bricht.
Marcello Mastroianni spielt die Hauptrolle, Anita Ekberg die Schauspielerin Sylvia.
Hinter den Kulissen
Die Szene im Trevi-Brunnen entstand über eine Woche im Winter. Mastroianni soll Wodka gebraucht haben, um die Aufnahmen im kalten Wasser durchzustehen.
Aus dem Film stammt ein Wort, das seither in vielen Sprachen gebraucht wird: Der Pressefotograf Paparazzo, gespielt von Walter Santesso, gab den "Paparazzi" ihren Namen. Der Name geht vermutlich auf eine Figur in George Gissings Reisebuch "By the Ionian Sea" von 1901 zurück.
Die vatikanische Zeitung "L'Osservatore Romano" verurteilte den Film 1960; Anstoß erregte vor allem die Eröffnung, in der ein Hubschrauber eine Christusfigur über Rom transportiert. In Spanien und Portugal wurde er zensiert.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann 1960 in Cannes die Goldene Palme. Von vier Oscar-Nominierungen wurde eine umgesetzt, für die Kostüme.
Er gilt als Wendepunkt des italienischen und europäischen Kinos und steht bis heute auf den Bestenlisten der Filmgeschichte.
Seine Wirkung reicht über den Film hinaus: Der Titel selbst ist zur Redewendung geworden, und die Verbindung von Rom, Nachtleben und Boulevardpresse prägt bis heute das Bild der Stadt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marcello Mastroianni als Marcello Rubini
- Anita Ekberg als Sylvia
- Anouk Aimée als Maddalena
- Yvonne Furneaux als Emma
- Magali Noël als Fanny
- Alain Cuny als Steiner
- Annibale Ninchi als Marcello's father
- Walter Santesso als Paparazzo
- Valeria Ciangottini als Paola
- Riccardo Garrone als Riccardo
Weitere Filme von Federico Fellini
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.