Achteinhalb (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-02-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (2.595 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Regisseur steckt in einer existenziellen und schöpferischen Krise und hat zugleich einen Film zu machen. Was folgt, ist eine Art Generalmobilmachung des eigenen Innenlebens: Gefühle, Zuneigungen, Erinnerungen, Träume, Komplexe und Lügen werden aufgeboten, ohne dass sie sich zu einer Ordnung fügten. Die Beschreibung, die der Regisseur selbst dafür gefunden hat, spricht von einer Mischung aus einer aus dem Ruder gelaufenen psychoanalytischen Sitzung und einer ungeordneten Gewissensprüfung in einer Atmosphäre wie im Limbus. Man kann es auch den Versuch eines Selbstporträts in fantastischer Form nennen, das Logbuch eines Autors, den Bericht über eine existenzielle Verstopfung, einen Film über die Verwirrung und die Unordnung des Lebens.
Entstehungsgeschichte
Federico Fellini führte Regie bei dem Film, der 1963 erschien. Marcello Mastroianni steht an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Claudia Cardinale, Anouk Aimée und Sandra Milo. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Das Drama ist das einzige Genre, und das trifft die Sache nur zum Teil, denn die Motive zeigen, worum es genauer geht: um das Individuum, um den Sündenbock, um Ehebruch, um das Drehbuch, um das Filmgeschäft und um Depression. Damit ist ein Werk beschrieben, das seinen eigenen Gegenstand mitverhandelt. Ein Film über einen, der einen Film machen soll, kann die Trennung zwischen Erzählung und Erzählen nicht aufrechterhalten, und genau daraus bezieht die Anlage ihre Bewegungsfreiheit: Erinnerung, Traum und Gegenwart müssen nicht mehr getrennt geführt werden.
Einordnung & Wirkung
8,1 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen zeigen deutliche Zustimmung bei überschaubarer Beteiligung, wie sie für ältere Titel typisch ist, die ein interessiertes Publikum finden. Dreiundsechzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Erzählform, die auf durchgehende Handlung verzichtet und stattdessen Zustände aneinanderreiht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marcello Mastroianni als Guido Anselmi
- Claudia Cardinale als Claudia
- Anouk Aimée als Luisa Anselmi
- Sandra Milo als Carla
- Rossella Falk als Rossella
- Barbara Steele als Gloria Morin
- Madeleine Lebeau als Madeleine, the French Actress
- Caterina Boratto als Mysterious Lady
- Eddra Gale als La Saraghina
- Guido Alberti als Pace, the Producer
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Verfügbarkeit
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