Die Müßiggänger (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (757 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem kleinen italienischen Ort treiben fünf junge Männer durchs Leben und träumen dabei vom Erfolg, ohne viel dafür zu tun. Fausto, der Anführer der Gruppe, ist ein Frauenheld. Riccardo sehnt sich nach Ruhm, Alberto ist ein hoffnungsloser Träumer, Moraldo malt sich ein Leben in der Stadt aus, und Leopoldo möchte Stücke schreiben. Während Fausto einer Frau nach der anderen nachstellt, zum Entsetzen seiner schwangeren Ehefrau, stolpern die anderen vier von einer ereignislosen Begebenheit in die nächste.
Entstehungsgeschichte
Federico Fellini inszenierte den 1953 erschienenen Film. Zu sehen sind Franco Interlenghi, Alberto Sordi, Franco Fabrizi und Leopoldo Trieste. Vier Darsteller stehen hier für eine Gruppe von fünf Freunden, was darauf hindeutet, dass die Erzählung einzelne von ihnen stärker in den Vordergrund rückt als andere. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Komödie und Drama zugleich angelegt, lebt der Film von einer Doppeldeutigkeit, die schon in seinen Motiven steckt: Frauenheld, Schwangerschaft, Freundschaft. Was aus der Distanz komisch wirkt — das Nichtstun, die großspurigen Pläne —, hat für die Beteiligten Folgen, und die trägt in erster Linie nicht, wer sie verursacht. Schwarzweiß, ein direkter Zugriff und Neorealismus benennen zudem eine Haltung: keine ausgestellte Kunstfertigkeit, sondern ein Blick auf Alltägliches, das ohne Zuspitzung auskommt. Bemerkenswert an der Anlage ist, dass die Geschichte gerade keinen Aufstieg und keinen Absturz erzählt, sondern das Ausbleiben von Ereignissen — Zeit, die vergeht, ohne dass jemand sie nutzt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 erreicht der Film die höchste Zustimmung in seinem Umfeld, gestützt auf eine Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich, die im Verhältnis zum Alter des Films eher klein ausfällt. 73 Jahre nach dem Erscheinen steht er für ein Erzählen, das seine Figuren nicht vorführt und ihnen zugleich nichts durchgehen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Franco Interlenghi als Moraldo Rubini
- Alberto Sordi als Alberto
- Franco Fabrizi als Fausto Moretti
- Leopoldo Trieste als Leopoldo Vannucci
- Riccardo Fellini als Riccardo
- Leonora Ruffo als Sandra Rubini
- Jean Brochard als Francescco Moretti
- Claude Farell als Olga
- Carlo Romano als Michele Curti
- Enrico Viarisio als Signor Rubini
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Verfügbarkeit
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