Das Tagebuch der Anne Frank (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Stevens |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 152 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (381 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den von den Nationalsozialisten besetzten Niederlanden nimmt die Verfolgung der Jüdinnen und Juden immer weiter zu. Otto Frank und seine Familie beschließen deshalb, sich zu verstecken. Der Geschäftsmann Kraler und Miep, die in seinem Betrieb arbeitet, richten in den Räumen über der Arbeitsstätte ein Versteck ein. Dort sollen die Franks gemeinsam mit einer zweiten Familie, den Van Daans, unterkommen. Später stößt noch der Zahnarzt Dussel hinzu.
Gemeinsam versuchen die Untergetauchten, unentdeckt zu bleiben, während sie auf die Befreiung durch die Alliierten warten. Schon die Erfüllung der einfachsten Bedürfnisse wird dabei zur Herausforderung, und selbst kleine Zwischenfälle können die ernste Gefahr bergen, entdeckt zu werden.
Entstehungsgeschichte
George Stevens führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1959, der sich auf das Tagebuch der Anne Frank und das daraus entwickelte Theaterstück stützt. Zu sehen sind Millie Perkins, Joseph Schildkraut, Shelley Winters und Richard Beymer. Die Freigabe ab 12 Jahren macht den Film auch jüngeren Zuschauern zugänglich, die sich dem Thema der Verfolgung annähern.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie verbinden sich hier zu einer Erzählung über reale Verfolgung. Die Anlage ist eng gefasst: Im Zentrum steht ein Versteck, in dem zwei Familien und ein weiterer Untergetauchter miteinander auskommen müssen. Aus dieser Enge ergeben sich die Konflikte des Alltags ebenso wie die ständige Angst vor Entdeckung.
Die Spannung entsteht dabei nicht aus großen Ereignissen, sondern aus dem Kleinen. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann genügen, um alle in Gefahr zu bringen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte die Menschen, die das Versteck erst möglich machen und dafür selbst ein Risiko eingehen. Der Film nähert sich seinem Stoff aus der Perspektive des Eingeschlossenseins und macht die Bedrohung gerade dadurch greifbar, dass sie meist außerhalb der Wände bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen erzielt der Film eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung. 67 Jahre nach seinem Erscheinen erzählt er aus großem zeitlichem Abstand von der nationalsozialistischen Verfolgung und den Menschen, die sich ihr zu entziehen versuchten. Sein Gewicht bezieht er aus dem Respekt vor den realen Menschen, deren Schicksal er erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Millie Perkins als Anne Frank
- Joseph Schildkraut als Otto Frank
- Shelley Winters als Petronella Van Daan
- Richard Beymer als Peter Van Daan
- Gusti Huber als Edith Frank
- Lou Jacobi als Hans Van Daan
- Diane Baker als Margot Frank
- Douglas Spencer als Kraler
- Dodie Heath als Miep Gies
- Ed Wynn als Albert Dussell
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Verfügbarkeit
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