Die Frau von der man spricht (1942)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Stevens |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1942-02-05 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sam Craig schreibt als Sportreporter für eine New Yorker Zeitung und kann die abschätzigen Bemerkungen seiner Kollegin Tess Harding über seine Sparte kaum ertragen. Tess, Tochter eines Diplomaten, verfasst die außenpolitische Rubrik derselben Zeitung, und die beiden liegen sich ständig in den Haaren, weil kaum etwas sie verbindet. Zum Erstaunen ihres Umfelds heiraten sie trotzdem, und damit beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten. Sam liebt Baseballspiele, ungezwungene Abende mit Freunden und die einfachen Dinge, während Tess sich in gesellschaftlichen Kreisen, feministischen Versammlungen und politischen Zirkeln bewegt. Als sie zusätzlich zur „Frau des Jahres“ ernannt wird, gerät das gemeinsame Leben endgültig aus dem Gleichgewicht. Sam zieht schließlich aus, doch Tess erkennt, wie sehr sie an ihm hängt, und versucht, ihn zurückzugewinnen – mit einem Frühstücksversuch, der gründlich schiefgeht, aber seine Wirkung nicht verfehlt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1942 unter der Regie von George Stevens. In den Hauptrollen sind Spencer Tracy und Katharine Hepburn zu sehen, an ihrer Seite Fay Bainter und Reginald Owen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Liebesfilm und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Der Konflikt zwischen zwei beruflich gleichrangigen, aber lebensweltlich gegensätzlichen Menschen liefert sowohl komisches Material als auch ernstere Reibungspunkte über Rollenbilder und Erwartungen an eine Ehe. Dass die Auseinandersetzung an konkreten Alltagsszenen wie einem Frühstück festgemacht wird, verweist auf eine Erzählweise, die große Themen – Karriere, Anerkennung, Partnerschaft – in kleinen, körperlichen Momenten verhandelt statt in großen Reden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit der Entstehung 1942 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Anlage des Stoffes – der Spannung zwischen beruflicher Gleichstellung und privatem Zusammenleben – etwas geändert hätte. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama steht der Film für einen Ansatz, der Beziehungskonflikte über Gegensätze im Alltag statt über äußere Handlung entfaltet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Spencer Tracy als Sam Craig
- Katharine Hepburn als Tess Harding
- Fay Bainter als Ellen Whitcomb
- Reginald Owen als Clayton
- Minor Watson als William J. Harding
- William Bendix als Pinkie Peters
- Gladys Blake als Flo Peters
- Dan Tobin als Gerald Howe
- Roscoe Karns als Phil Whittaker
- William Tannen als Ellis
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Verfügbarkeit
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