Das Wunder von Mailand (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vittorio De Sica |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-02-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (271 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Es beginnt wie ein Märchen: Eine alte Frau findet ein Baby in ihrem Kohlbeet und zieht es auf, als wäre es ihr eigenes. Als sie stirbt, kommt der Junge, Totò, in ein Waisenhaus. Von dort tritt er als aufgeschlossener junger Mann hinaus ins Nachkriegs-Mailand, auf der Suche nach Arbeit. Er landet bei den Obdachlosen der Stadt und bringt sie dazu, gemeinsam eine Barackensiedlung auf einem brachliegenden Grundstück zu errichten. Diese improvisierte Gemeinschaft gerät jedoch ins Visier gewinnorientierter Investoren, die das Land beanspruchen wollen. Totò muss all seinen Erfindungsreichtum und jede Unterstützung mobilisieren, um einen scheinbar unmöglichen Ausweg zu finden.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1951 und wurde von Vittorio De Sica inszeniert. Zur Besetzung gehören Emma Gramatica, Francesco Golisano, Paolo Stoppa und Guglielmo Barnabò. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Fantasy und Drama ist ungewöhnlich für einen Stoff, der von Armut und Verdrängung erzählt: Das Märchenhafte der Rahmenhandlung – die Findung im Kohlbeet, die spätere Wendung ins Wunderbare – steht in Spannung zum nüchternen Bild einer Nachkriegsstadt, in der Obdachlose um ein Stück Land kämpfen. Diese Verbindung aus sozialer Beobachtung und fantastischem Element deutet darauf hin, dass der Film die Härte seines Themas nicht direkt, sondern über eine poetische, beinahe kindliche Erzählform verhandelt. Dass ausgerechnet eine improvisierte Gemeinschaft von Ausgegrenzten im Zentrum steht, verschiebt den Blick von einzelnen Schicksalen hin auf ein kollektives Aushalten und Zusammenhalten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl zählt der Film heute nicht zu den breit diskutierten Titeln, wird aber von denen, die ihn bewertet haben, überdurchschnittlich positiv gesehen. Der Abstand zur Gegenwart beträgt inzwischen mehr als sieben Jahrzehnte, was den Film als frühes Beispiel dafür zeigt, wie sich Nachkriegskino und märchenhafte Erzählweise verbinden lassen, ohne dass eine der beiden Ebenen die andere verdrängt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emma Gramatica als La vecchia Lolotta
- Francesco Golisano als Totò
- Paolo Stoppa als Rappi
- Guglielmo Barnabò als Mobbi
- Brunella Bovo als Edvige
- Anna Carena als Marta, la signora altezzosa
- Alba Arnova als La statua che prende vita
- Flora Cambi als L'innamorata infelice
- Virgilio Riento als Il sergente delle guardie
- Arturo Bragaglia als Alfredo
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Verfügbarkeit
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