Gestern, heute und morgen (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vittorio De Sica |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (482 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Städte, drei Frauen, drei Geschichten. In Neapel wird Adelina beim Schwarzhandel ertappt und sieht nur einen Weg, dem Gefängnis zu entgehen: Schwangerschaften am laufenden Band. Nach sieben Kindern allerdings scheint ihr Ehemann Carmine die Lust endgültig zu verlieren. In Mailand lässt sich die gelangweilte Unternehmergattin Anna auf eine Affäre mit dem Schriftsteller Renzo ein, doch als der den Rolls Royce ihres Mannes beschädigt, hört für sie der Spaß auf. In Rom schließlich verdreht die Edelprostituierte Mara dem jungen Seminaristen Umberto unbeabsichtigt den Kopf. Der will daraufhin das Priestertum hinter sich lassen, und Mara hat alle Hände voll zu tun, ihn wieder auf den rechten Weg zu bringen.
Entstehungsgeschichte
Vittorio De Sica inszenierte den Film, der 1963 erschien. Sophia Loren und Marcello Mastroianni stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt um Aldo Giuffrè und Agostino Salvietti. Da drei getrennte Geschichten mit jeweils eigenem Paar erzählt werden, liegt nahe, dass die Hauptdarsteller in mehreren Episoden auftreten. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren; der englische Titel lautet „Yesterday, Today and Tomorrow“.
Hinter den Kulissen
Als Komödie und Liebesfilm angelegt, arbeitet der Film mit der Episodenform: Drei voneinander unabhängige Geschichten werden durch ein gemeinsames Thema verbunden, hier das Verhältnis zwischen Frauen und Männern, das jeweils von Geld, Stand und Moral bestimmt wird. Die Schauplätze Neapel, Mailand und Rom stehen für unterschiedliche Milieus: die Not der Schwarzhändlerin, die Langeweile der wohlhabenden Gattin, das Geschäft der Prostituierten. Jede Episode zieht ihre Komik aus einer Übertreibung, die zugleich einen ernsten Kern hat, etwa wenn Schwangerschaft zum Mittel gegen die Haftstrafe wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 gehört der Film zu den besser bewerteten Titeln seiner Genrekombination, wobei die Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich bleibt. 63 Jahre nach dem Erscheinen ist die Bewertungsbasis damit schmal, spricht aber für eine anhaltend positive Aufnahme bei denen, die ihn sehen. Innerhalb der Liebeskomödie steht er für die Episodenform, die verschiedene Facetten eines Themas nebeneinanderstellt, statt eine einzige Handlung zu verfolgen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Sophia Loren als Adelina Sbaratti / Anna Molteni / Mara
- Marcello Mastroianni als Carmine Sbaratti / Renzo / Augusto Rusconi
- Aldo Giuffrè als Pasquale Nardella
- Agostino Salvietti als Dr. Verace
- Lino Mattera als Amedeo Scapece
- Tecla Scarano als Verace's Sister
- Silvia Monelli als Elivira Nardella
- Carlo Croccolo als Auctioneer
- Pasquale Cennamo als Chief Police
- Tonino Cianci
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Verfügbarkeit
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