Dead Man Walking (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tim Robbins |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.363.635 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.539 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Matthew Poncelet sitzt seit sechs Jahren in der Todeszelle und wartet auf die Vollstreckung. In einem Brief bittet er die eher unkonventionelle Ordensschwester Helen Prejean um Hilfe, die zuvor nie mit einem Schwerverbrecher zu tun hatte. Sie antwortet und besucht ihn im Staatsgefängnis von New Orleans. Dort trifft sie auf eine von Bürokratie beherrschte Welt des Strafvollzugs und entschließt sich, dem Häftling beizustehen, obwohl er sie abweist und mit Zynismus auf Abstand hält. Bei dem Versuch, seinen Tod doch noch abzuwenden, erfährt sie, wie wenig ein Menschenleben für Politik, Behörden und Medien zählt. Zugleich sieht sie sich den Eltern der Opfer gegenüber, die Vergeltung für den Mord an ihren Kindern verlangen. Zwischen den Fronten beginnt sie, an sich selbst zu zweifeln.
Entstehungsgeschichte
Herausgekommen ist der Film 1995, die Regie übernahm Tim Robbins. Getragen wird er von Susan Sarandon und Sean Penn, an ihrer Seite Robert Prosky und Raymond J. Barry. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das entspricht der Anlage: kein Ermittlungsstrang, keine Auflösung, die etwas gutmacht. Erzählt wird in Begegnungen, im Wesentlichen in Gesprächen zwischen zwei Menschen, deren Verhältnis sich langsam verschiebt. Bemerkenswert ist, dass die Geschichte den Angehörigen der Opfer eigenes Gewicht gibt und die Frage nach dem richtigen Handeln damit offen hält, statt sie zu beantworten. Zwei Namen an der Spitze der Besetzung tragen diese Konstruktion, die im Kern auf zwei Personen zugeschnitten ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 aus einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich liegt der Titel deutlich im oberen Teil der Skala und höher als die meisten Dramen mit vergleichbarer Stimmenzahl. 31 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Stoff aktuell, weil die Todesstrafe und der Umgang mit Schuld nichts von ihrer Strittigkeit verloren haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Susan Sarandon als Sister Helen Prejean
- Sean Penn als Matthew Poncelet
- Robert Prosky als Hilton Barber
- Raymond J. Barry als Earl Delacroix
- R. Lee Ermey als Clyde Percy
- Celia Weston als Mary Beth Percy
- Lois Smith als Helen's Mother
- Scott Wilson als Chaplain Farley
- Roberta Maxwell als Lucille Poncelet
- Margo Martindale als Sister Colleen
Weitere Filme von Tim Robbins
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.