Der Aufsteiger (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pierre Schoeller |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 65.301 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten in der Nacht wird Minister Saint-Jean aus dem Schlaf gerissen: Ein Reisebus ist in eine Schlucht gestürzt, mehrere Jugendliche sind tot. Noch bevor der Tag beginnt, reist er mit seiner Chefin für Öffentlichkeitsarbeit an den Unfallort, um Anteilnahme zu zeigen, ehe er am nächsten Morgen bereits wieder in Paris für Interviews bereitsteht. Aus diesem Moment heraus entwickelt sich der Aufstieg eines Mannes, dessen Karriere von einer Katastrophe zur nächsten getrieben wird. Saint-Jean klagt irgendwann, er habe Tausende Kontakte im Telefon und keinen einzigen Freund darunter. Aufhören ist trotzdem keine Option: Machtgewinn bleibt das Ziel, Medienspiel, Kuhhandel und Intrigen gehören zum Alltag – und der Staat verbraucht seine Diener, ohne Rücksicht.
Entstehungsgeschichte
„Der Aufsteiger“ entstand 2011 unter der Regie von Pierre Schoeller. Der französische Originaltitel lautet „The Minister“. In den Hauptrollen sind Olivier Gourmet, Michel Blanc, Zabou Breitman und Laurent Stocker zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte folgt keinem klassischen Spannungsbogen, sondern reiht Krisen aneinander, die den Protagonisten immer tiefer in die Mechanik des politischen Betriebs ziehen. Das Genre Drama zeigt sich hier weniger in privaten Konflikten als in der schleichenden Entfremdung eines Menschen von sich selbst, während er innerhalb eines Machtapparats funktioniert. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Olivier Gourmet in der zentralen Rolle deutet auf einen Film, der von Dialogen, Blicken und der Darstellung von Druck lebt statt von äußerer Handlung. Die Bemerkung über volle Kontaktlisten ohne echte Freundschaft fasst die Grundspannung der Erzählung zusammen: Nähe wird durch Funktion ersetzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich politischer Dramen, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit vor vielen aktuellen Debatten über politische Kommunikation einordnet, ohne dass sich daraus etwas über seine heutige Wahrnehmung ableiten lässt. Innerhalb des Genres Drama steht er für eine nüchterne, figurenzentrierte Betrachtung von Machtstrukturen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Olivier Gourmet als Bertrand Saint-Jean, Minister of transport
- Michel Blanc als Gilles, director of staff
- Zabou Breitman als Pauline, communications director
- Laurent Stocker als Yan
- Sylvain Deblé als Martin Kuypers, silent driver
- Didier Bezace als Dominique Woessner
- Jacques Boudet als Senator Juillet
- François Chattot als Falconetti, Minister of health
- Gaëtan Vassart als Loïk
- Arly Jover als Séverine Saint-Jean, wife of Bertrand Saint-Jean
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Verfügbarkeit
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